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Unabhängige Information zur Gesundheit: Information pur, ohne Werbung. Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharma-Dschungel. 

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Karikaturen

Was ist dran an den Behauptungen? Lesen Sie Testosteronmangel?

 

Karikaturen bringen die Sache auf den Punkt, bieten meist einen speziellen Blickwinkel und sie bringen uns oft zum Schmunzeln oder Lachen. Und Lachen ist bekanntlich gesund! Deshalb gibt es in jeder Ausgabe von Gute Pillen – Schlechte Pillen eine Karikatur. Aber Sie finden alle bisher erschienenen auch hier auf unserer Webseite.

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Gute Pillen - Schlechte Pillen: 2009/05, S. 9

Kurz und knapp:

Versandapotheken:
Auf Sicherheitslogo achten!

Wer Medikamente im Internet bestellt, kann neuerdings an einem Logo auf der Web-Seite der Versandapotheke erkennen, ob sie registriert ist und damit die Erlaubnis hat, Arzneimittel zu verkaufen.

Dazu muss sie dieselben Anforderungen erfüllen wie eine so genannte Präsenz­apotheke – gleich um die Ecke. Bisher sind rund 2000 Versandapotheken registriert. Bei einem Anklicken des Logos erfährt man unter anderem die Adresse des Anbieters und kann über das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) Einblick in die rechtlichen Hintergründe nehmen.10

Auch ausländische Apotheken benötigen eine Versanderlaubnis für Deutschland. Allerdings sind Anbieter aus Großbritannien, Island und den Niederlanden ausgenommen, sofern sie eine Präsenzapotheke betreiben. Aus Tschechien dürfen nur nicht-verschreibungspflichtige Medikamente ohne Versanderlaubnis nach Deutschland verkauft werden.

Worauf Sie zusätzlich achten sollten: Wählen Sie nur Anbieter, die Namen und Anschrift der Apotheke, des verantwortlichen Apothekers, der zuständigen Apothekenkammer und der Aufsichtsbehörde nennen und keinen Anbieter, der verschreibungspflichtige Arzneimittel verkauft, ohne von Ihnen zuvor das Rezept zu verlangen. Und nicht zuletzt, in der Apotheke um die Ecke können Sie sich beraten lassen. Das geht im Versandhandel nicht.

 

Quellen
1    arznei-telegramm 2009, 40, 8, S. 76
2    Pressemitteilung April 2009
3    M. Jauss u.a.: Lack of increase of cerebrovascular events during
      German World Cup soccer games in 2006, J. of Neurology 2009; 256: 863-866
4    Deutsche Gesellschaft für Urologie Pressemeldung 9.6.2009
5    Angesiedelt am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
6    Hochrechnungen zufolge könnten im Jahr 2030 bereits 13 Millionen    
      Europäer betroffen sein.
7    JOINT Meeting of the Society of Heart Valve Disease and Heart Valve Society of America,
      Berlin 27. – 30. Juni 2009
8    Jørgensen, KJ, Gøtzsche, PC: BMJ 2009, Vol. 339: b2587 published online
9    Dass im Einzelfall eine Frau von der Screening-Mammografie profitieren kann, ist unbestritten. 
10  www.dimdi.de/static/de/amg/var/index.htm

Über GPSP

Gute Pillen - Schlechte Pillen entsteht OHNE EINFLUSS DER PHARMAINDUSTRIE und erscheint OHNE WERBUNG.

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