Aktuelle Ausgabe GPSPAbonnierenEinzelpersonen Wer wir sindUnabhängige Information zur Gesundheit: Information pur, ohne Werbung. Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharma-Dschungel. KarikaturenWas ist dran an den Behauptungen? Lesen Sie Rundum befragt - rundum betreut
Karikaturen bringen die Sache auf den Punkt, bieten meist einen speziellen Blickwinkel und sie bringen uns oft zum Schmunzeln oder Lachen. Und Lachen ist bekanntlich gesund! Deshalb gibt es in jeder Ausgabe von Gute Pillen – Schlechte Pillen eine Karikatur. Aber Sie finden alle bisher erschienenen auch hier auf unserer Webseite. |
Gute Pillen - Schlechte Pillen: 2009/02, S. 11
Für angehende MütterPillen statt Fisch und Salatöl?Fisch schmeckt vielen gut - und ihn zu essen ist gesund. Zum Beispiel wegen seines Gehalts an Vitaminen, Jod und langkettigen ungesättigten Fettsäuren. Es gibt aber auch Probleme, etwa die hohe Belastung bestimmter Meeresfische mit giftigem Methylquecksilber.1 Wenn der Verband der Frauenärzte jetzt Schwangere in Angst versetzt, ist das aber unangebracht.
Dem Berufsverband der Frauenärzte gelingt es, von diesem wichtigen Thema ausgehend, einen eleganten Bogen zu schlagen und am Ende einer aktuellen Mitteilung praktisch Werbung für Produkte mit Omega-3-Fettsäuren zu machen. Die Mitteilung suggeriert, es käme darauf an, bei eingeschränktem Fischverzehr „dem Risiko einer Unterversorgung in der Schwangerschaft und Stillzeit an Omega-3-Fettsäuren DHA rechtzeitig zu begegnen“ und empfiehlt „eine Nahrungsergänzung mit der Gynäkologin/dem Gynäkologen zu besprechen.“3 Dabei sind Fischöl-Kapseln so wie andere Präparate und Zusätze dieser Art aus mehreren Gründen überflüssig:
Statt indirekt zum Kauf teurer Präparate zu animieren, hätte der Berufsverband der Frauenärzte lieber Alternativen zu quecksilberbelasteten Fischarten benennen sollen: z.B. Forelle, Wels oder Karpfen. Oder ganz einfach Pellkartoffeln mit Leinöl und Quark.
Quellen
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Über GPSPGute Pillen - Schlechte Pillen entsteht OHNE EINFLUSS DER PHARMAINDUSTRIE und erscheint OHNE WERBUNG. Mit SucheWeitere SchlagworteDeutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE)FischverzehrLebensmittelMethylquecksilberOmega-3-FettsäurenQuecksilberSchwangerschaftAbo-BereichZuzahlung sparenWenn Sie mit einem Rezept in die Apotheke gehen, müssen Sie in der Regel 5,- € bis 10,- € zuzahlen. Doch es gibt über 11.000 Arzneimittel, für die Sie nichts zuzahlen müssen. Unsere Suchmaschine hilft Ihnen bei der Suche nach zuzahlungsfreien Alternativen.
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