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Gepanschtes

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Wer wir sind

Unabhängige Information zur Gesundheit: Information pur, ohne Werbung. Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharma-Dschungel. 

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Karikaturen

Was ist dran an den Behauptungen? Lesen Sie Testosteronmangel?

 

Karikaturen bringen die Sache auf den Punkt, bieten meist einen speziellen Blickwinkel und sie bringen uns oft zum Schmunzeln oder Lachen. Und Lachen ist bekanntlich gesund! Deshalb gibt es in jeder Ausgabe von Gute Pillen – Schlechte Pillen eine Karikatur. Aber Sie finden alle bisher erschienenen auch hier auf unserer Webseite.

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Gute Pillen - Schlechte Pillen: 2009/02, S. 15

Leserbriefe

Padma 28 gegen Gedächtnisstörungen?

„Mein Vater hat zunehmend Gedächtnisprobleme. Wir haben nun von Padma 28 gehört, das als einziges Medikament zugesetzte Arterien wieder durchlässig machen soll. Können Sie hierzu etwas sagen?“   S.S.


GPSP:
Das Produkt Padma 28 ist offiziell nur in der Schweiz erhältlich.1 Die Zusammensetzung soll auf ein altes Rezept der tibetischen Medizin zurückgehen. Padma 28 enthält unter anderem in geringer Menge die stark giftige pflanzliche Eisenhut-Knolle. Die deutsche Arzneimittelbehörde rät schon lange von der medizinischen Anwendung von Eisenhut ab.2 In Deutschland ist im Versandhandel ein Produkt Padma basic zu bekommen, dass keinen Eisenhut enthält. Für keines der Präparate ist uns ein glaubhafter Wirksamkeitsnachweis bekannt. Wir raten vom Kauf ab.

 

Pharmawerbung

Die europäische Kommission möchte das Werbeverbot für Arzneimittel lockern. Darüber ärgert sich nicht nur unsere Redaktion ­(siehe GPSP 4/2008, S. 13), sondern auch so mancher Leser. Einer hat an EU-Kommissar Günter Verheugen geschrieben. Wir möchten Ihnen Auszüge nicht vorenthalten.


„Sehr geehrter Herr Verheugen, mit Bedauern und Ärger habe ich gelesen, dass die EU-Kommission der Pharma-Industrie erlauben will, mit „Gesundheitsinformationen“ ihre Arzneimittelwerbung an Patienten zu richten. Aus langjähriger Erfahrung weiß ich, wie schwierig es schon für Mediziner ist, sich vor der Beeinflussung durch vielfältige Werbestrategien der Pharma-Industrie zu schützen, Strategien, die von plumper Bestechung über Verschweigen ungünstiger Forschungsergebnisse bis zu raffinierter Manipulation wissenschaftlicher Gremien reichen. [...] Ich erlaube mir, Ihnen für ein Jahr ein Geschenkabonnement zukommen zu lassen. „Gute Pillen – Schlechte Pillen“ führt zweimonatlich die Rubrik „Werbung – Aufgepasst!“ Die empfehle ich Ihnen für das Studium von Beispielen für Desinformation.“   E.D.

 

Quellen
1     www.padma.info/
2     Monographie BGA/BfArM (Kommission E) Bundesanzeiger: 15.10.1987, Heftnummer: 193, ATC-Code: N02BK., Gesamt-Bewertung negativ.

Über GPSP

Gute Pillen - Schlechte Pillen entsteht OHNE EINFLUSS DER PHARMAINDUSTRIE und erscheint OHNE WERBUNG.

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