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Karikaturen bringen die Sache auf den Punkt, bieten meist einen speziellen Blickwinkel und sie bringen uns oft zum Schmunzeln oder Lachen. Und Lachen ist bekanntlich gesund! Deshalb gibt es in jeder Ausgabe von Gute Pillen – Schlechte Pillen eine Karikatur. Aber Sie finden alle bisher erschienenen auch hier auf unserer Webseite. |
Gute Pillen - Schlechte Pillen: 2008/04, S. 9
Kurz und knapp:Ende der Fuchstollwut
Damit erfüllt Deutschland die Kriterien für Tollwutfreiheit, die die Weltorganisation für Tiergesundheit festgelegt hat.1 Gegen die Fuchstollwut, die in den 70er Jahren stark zugenommen hatte, wird seit Mitte der 80er Jahre mit Impfködern vorgegangen, die mit Tollwut-Lebendimpfstoff präpariert sind. Durch diese Maßnahmen sank die Zahl der Fälle von Tollwut bei Füchsen von über 10.000 im Jahr 1983 auf 56 im Jahr 1999. Rückschläge gab es bei der Bekämpfung des Virus, weil die westlichen Bundesländer ihre Impfaktionen nicht gut koordiniert hatten. Die Folge: Unsere westlichen und südlichen Nachbarstaaten waren früher tollwutfrei. In diesem Frühjahr mussten das letzte Mal Fuchsköder ausgelegt werden. Die positive Meldung hat auch eine negative Seite: Nach Kriterien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gilt Deutschland nicht als tollwutfrei, weil manche Fledermäuse mit Tollwutviren infiziert sind. Eine Übertragung auf Tier oder Mensch ist selten, kommt aber vor. Daher sollte man Fledermäuse nicht anfassen, und wer etwa als Biologe oder Naturschützer mit ihnen zu tun hat, sollte sich durch eine Tollwutimpfung schützen.
Quellen
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