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Unabhängige Information zur Gesundheit: Information pur, ohne Werbung. Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharma-Dschungel. 

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Karikaturen

Was ist dran an den Behauptungen? Lesen Sie Testosteronmangel?

 

Karikaturen bringen die Sache auf den Punkt, bieten meist einen speziellen Blickwinkel und sie bringen uns oft zum Schmunzeln oder Lachen. Und Lachen ist bekanntlich gesund! Deshalb gibt es in jeder Ausgabe von Gute Pillen – Schlechte Pillen eine Karikatur. Aber Sie finden alle bisher erschienenen auch hier auf unserer Webseite.

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Gute Pillen - Schlechte Pillen: 2008/04, S. 7

Buchtipp:

Patientenselbsthilfe und Industrie

Patientenverbände und Selbsthilfe­gruppen nehmen oft Geld von Pharmaunternehmen an. Damit lassen sich Kongresse, Broschüren oder Beratung finanzieren, aber leicht können Abhängigkeiten entstehen.

 

Buchtipp, ungleiche PartnerIn Deutschland gibt es mehrere tausend Patientenorganisationen, von kleinen lokalen Selbsthilfegruppen bis hin zu bundesweit agierenden Verbänden. Sie können für Betroffene eine wichtige und unterstützende Rolle im Umgang mit ihrer Krankheit spielen. Viele Gruppen holen sich finanzielle Unterstützung von außen. Arzneimittelhersteller sind erfahrungsgemäß großzügig und geben gerne. Doch das machen sie nicht so uneigennützig, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. Besonders Patientengruppen für chronisch Kranke, die ihr Leben lang Medikamente nehmen müssen, sind fest in die Vermarktungsstrategien der Pharmaunternehmen eingeplant. (Siehe Werbung – Aufgepasst! S. 16.) Die Hersteller wollen ihre Medikamente verkaufen, und das ist nicht immer zum Wohl der Patienten. Wenig wirksame Produkte können hier schön geredet, nichtmedikamentöse Alternativen in den Hintergrund gedrängt werden. Es gibt viele Beispiele unheilvoller Allianzen.

Zwei Autoren, die sich schon lange mit dieser Problematik beschäftigen, haben nun die lesenswerte Broschüre „Ungleiche Partner“ veröffentlicht. Sie schreiben: „Die Glaubwürdigkeit der Patientenvertretung steht auf dem Spiel, wenn Beziehungen zu Wirtschaftsunternehmen im Verborgenen bleiben.“ Als wichtigste Forderung nennen sie  Transparenz auf allen Ebenen: Wie viel Geld wird gezahlt, wofür genau, welche personellen Verknüpfungen gibt es. Viele Patientengruppen haben inzwischen Leitlinien für Industriesponsoring erarbeitet, die Autoren beleuchten das Für und Wider. Spannend ist ein Interview mit einer Vertreterin der Brustkrebs-Selbsthilfe Breast Cancer Action, die bewusst auf Industriegelder verzichtet.

 

Erika Feyerabend, Klaus-Peter Görlitzer: Ungleiche Partner. Patientenselbsthilfe und Wirtschaftsunternehmen im Gesundheitssektor. Hrsg: Ersatzkassen und ihre Verbände (2008)
Broschüre im Internet: http://www.vdak.de/vertragspartner/Selbsthilfe/Ungleiche_Partner_bf.pdf Kostenlose Bestellung bei VdAK/AEV (z.H. Karin Niederbühl), Frankfurter Str. 84, 53721 Siegburg

Über GPSP

Gute Pillen - Schlechte Pillen entsteht OHNE EINFLUSS DER PHARMAINDUSTRIE und erscheint OHNE WERBUNG.

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