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Unabhängige Information zur Gesundheit: Information pur, ohne Werbung. Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharma-Dschungel. 

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Was ist dran an den Behauptungen? Lesen Sie Testosteronmangel?

 

Karikaturen bringen die Sache auf den Punkt, bieten meist einen speziellen Blickwinkel und sie bringen uns oft zum Schmunzeln oder Lachen. Und Lachen ist bekanntlich gesund! Deshalb gibt es in jeder Ausgabe von Gute Pillen – Schlechte Pillen eine Karikatur. Aber Sie finden alle bisher erschienenen auch hier auf unserer Webseite.

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Gute Pillen - Schlechte Pillen: 2008/03, S. 14

Der aktuelle Preisvergleich

Örtlich betäubende Mittel bei Hämorrhoiden

Bei schmerzenden Veränderungen im Analbereich verschaffen örtlich betäubende Salben oft Linderung. Die oberflächlich wirkenden Stoffe (Lokalanästhetika) heilen nicht (siehe „Nachgefragt“, Seite 12) und sollen nur wenige Tage bei akuten Beschwerden verwendet werden. Da die Analschleimhaut empfindlich ist, empfehlen wir Präparate mit möglichst geringen allergisierenden Eigenschaften. Bewährt sind vor allem Mittel, die als einzigen Wirkstoff Lidocain enthalten: Lidoposterine® und Posterisan® Akut.

Die beiden anderen örtlich betäubenden Mittel Cinchocain (Doloposterine®) und Quinisocain (Haenal®) werden international insgesamt weniger verwendet und sind weniger bewährt. Haenal® enthält als Konservierungsmittel Parabene, deren allergisierende Effekte bekannt sind. Haenal® können wir daher nicht empfehlen. Kombinationspräparate aus mehreren Wirkstoffen erachten wir als ungeeignet. Sie enthalten zum Teil bedenkliche Stoffe wie Bufexamac (vgl. GPSP 1/2006, Seite 10). In der Tabelle vergleichen wir die Kosten für Salben. Zäpfchen nennen wir nicht, da wir deren Anwendung nicht für nützlich erachten: Die „tiefe“ Anwendung von örtlich betäubenden Mitteln gilt nicht als sinnvoll, da die innen liegende Schleimhaut des Enddarms sowieso nicht schmerzempfindlich ist.

Das preiswerteste – von uns jedoch nicht empfohlene Präparat – wird mit 100% angegeben (Haenal®, 10,66 Euro). Lidocain-haltige Salben sind mit 12,61  Euro (118%) etwas teurer, ebenso Einmaltuben (10 x 2,5 g, 14,57 Euro: 137%).

 

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