Aktuelle Ausgabe GPSPAbonnierenEinzelpersonen Wer wir sindUnabhängige Information zur Gesundheit: Information pur, ohne Werbung. Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharma-Dschungel. Karikaturen
Was ist dran an den Behauptungen? Lesen Sie Testosteronmangel?
Karikaturen bringen die Sache auf den Punkt, bieten meist einen speziellen Blickwinkel und sie bringen uns oft zum Schmunzeln oder Lachen. Und Lachen ist bekanntlich gesund! Deshalb gibt es in jeder Ausgabe von Gute Pillen – Schlechte Pillen eine Karikatur. Aber Sie finden alle bisher erschienenen auch hier auf unserer Webseite. |
Gute Pillen - Schlechte Pillen: 2008/03, S. 6
Kurz und knapp:Essen gegen Brustkrebs?In vielen Köpfen steckt die Vermutung, man könne durch eine spezielle Ernährung etwas gegen den Brustkrebs tun – folglich nicht daran erkranken. Immer wieder wird in diesem Zusammenhang mit dem Finger auf Molkereiprodukte wie Milch, Butter, Käse und Jogurt gezeigt, die durch ihren Gehalt an Fett, Hormonen und Pestiziden aus der Landwirtschaft angeblich das Brustkrebsrisiko erhöhen. Das ist jedoch nicht nachgewiesen. Ein Verzicht auf Milchprodukte könnte aber für Knochen und Zähne durch eine zu geringe Calciumzufuhr schädlich sein.4 Bisher weist alles darauf hin, dass das Brustkrebsrisiko durch eine besondere Kost nicht zu verringern ist. Und das ist für Frauen auch entlastend: Denn erstens schüren unbewiesene Diätvorschriften, die ein Mittel gegen Krebs sein sollen, Ängste, sich falsch zu ernähren. Außerdem machen Frauen mit Brustkrebs sich leicht Vorwürfe wegen einer angeblich falschen Ernährung bzw. einer unzureichenden Ernährungsumstellung. Wichtige Risiken liegen ganz woanders: z.B. in den Genen oder der Einnahme von Hormonen. Schützend wirken sich demgegenüber Mutterschaft und Stillen aus.
Quellen
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