Aktuelle MeldungenTipps & ThemenWerbung - Aufgepasst!KarikaturenZuzahlung sparenDownloadPresseDie MacherImpressumKontakt

Aktuelle Ausgabe GPSP

Abonnieren

Einzelpersonen
Elektronisches Abo
Praxis - Set
Apotheken
Firmen, Institutionen usw.
Als Geschenk  

oder rufen Sie uns an:
Westkreuz-Verlag Tel. (030) 745 20 47

Gepanschtes

Klicken Sie auf das Bild um zu dem Artikel zu gelangen

Wer wir sind

Unabhängige Information zur Gesundheit: Information pur, ohne Werbung. Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharma-Dschungel. 

mehr ►

Karikaturen

Was ist dran an den Behauptungen? Lesen Sie Testosteronmangel?

 

Karikaturen bringen die Sache auf den Punkt, bieten meist einen speziellen Blickwinkel und sie bringen uns oft zum Schmunzeln oder Lachen. Und Lachen ist bekanntlich gesund! Deshalb gibt es in jeder Ausgabe von Gute Pillen – Schlechte Pillen eine Karikatur. Aber Sie finden alle bisher erschienenen auch hier auf unserer Webseite.

mehr ►

Gute Pillen - Schlechte Pillen: 2008/02, S. 9

Kurz und knapp:

HPV-Impfung:
Geringer Nutzen bestätigt

Ob die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs Sinn macht, ist einerseits eine Frage möglicher Impfrisiken und andererseits eine Frage des Nutzens der Vakzine. Befürworter der Impfung errechnen eine 70-prozentige Schutzwirkung. GPSP und andere kritische Stimmen haben von Anfang an diese Zahlenangabe bezweifelt (GPSP 5/2007, S. 3-5).

Kürzlich kam eine umfangreiche systematische Bewertung des Nutzens der HPV-Impfung zu ernüchternden Zahlen:5 Selbst wenn man von der günstigen, aber unrealistischen Annahme ausgeht, dass die Impfung 100-prozentig vor einer Infektion mit den vom Impfstoff abgedeckten Virustypen schützt und 85 von 100 Frauen sich impfen lassen und der Schutz lebenslang anhält (was nicht belegt ist), ist damit zu rechnen, dass bis zum Jahr 2060 nur 10% und nicht wie behauptet 70% weniger Frauen an Gebärmutterhalskrebs erkranken.

Das wären im Jahr vier Neuerkrankungen pro 100.000 Frauen weniger.6 Dies ist leider nur ein geringer Effekt, angesichts ungeklärter Risiken der Impfung und der enormen Kosten von mehreren hundert Millionen Euro pro Jahr in Deutschland. In Österreich wird die Impfung daher nicht in das kostenlose Impfprogramm aufgenommen.

 

Quellen
1     arznei-telegramm 2008; 39: 42-43
2     Cheblowski, R. et al.: Archives of Internal Medicine, 2008, 168, S. 370
3     Bundesinstitut für Risikobewertung: Stellungnahme Nr. 2/2008
4     arznei-telegramm 2008; 39: 17
5     Zechmeister, I. et al.: HTA-Bericht Nr, 009, Dez. 2007;
       http://eprints.hta.lbg.ac.at/760/2/HTA-Projektbericht_009.pdf . arznei-telegramm 2008; 39: 43
6     Mühlhauser, I., Filz, M., arznei-telegramm 2008, 39: 29-38
7     Dentosafe®, PTA-Forum 9/2008, S. 42

Über GPSP

Gute Pillen - Schlechte Pillen entsteht OHNE EINFLUSS DER PHARMAINDUSTRIE und erscheint OHNE WERBUNG.

Mit Nur für Abonnenten! gekennzeichnete Artikel sind nur für Abonnenten zugänglich, denn unsere Leserinnen und Leser finanzieren die Zeitschrift. Für Nicht-Abonnenten sind alle Artikel frei zugänglich, die älter als zwei Jahre sind, und außerdem bestimmte Rubriken wie "Gepanschtes" und "Werbung-Aufgepasst!

Kontakt

Zuzahlung sparen

Wenn Sie mit einem Rezept in die Apotheke gehen, müssen Sie in der Regel 5,- € bis 10,- € zuzahlen. Doch es gibt über 11.000 Arzneimittel, für die Sie nichts zuzahlen müssen. Unsere Suchmaschine hilft Ihnen bei der Suche nach zuzahlungsfreien Alternativen. 

mehr ►