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Unabhängige Information zur Gesundheit: Information pur, ohne Werbung. Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharma-Dschungel. 

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Karikaturen

Was ist dran an den Behauptungen? Lesen Sie Testosteronmangel?

 

Karikaturen bringen die Sache auf den Punkt, bieten meist einen speziellen Blickwinkel und sie bringen uns oft zum Schmunzeln oder Lachen. Und Lachen ist bekanntlich gesund! Deshalb gibt es in jeder Ausgabe von Gute Pillen – Schlechte Pillen eine Karikatur. Aber Sie finden alle bisher erschienenen auch hier auf unserer Webseite.

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Tips zur Auswahl rezeptfreier Präparate. Die deutschen Apotheken führen mehr als 250 rezeptfreie Schmerzmittel. Dieses anscheinend vielfältige Angebot täuscht jedoch darüber hinweg, dass es nur wenige schmerzdämpfende Wirkstoffe zur Selbstmedikation gibt. Häufig genutzt und bewährt sind vor allem Acetylsalicylsäure (ASS), Ibuprofen und Paracetamol sowie Naproxen. Ibuprofen und Naproxen sind in höheren Dosierungen zur Behandlung rheumatischer Schmerzen verschreibungspflichtig. Aufgeplustert wird das Schmerzmittelangebot vor allem durch Generika („Kopien“, siehe GPSP 5/2006, S. 10) und Kombinationspräparate, die mehrere Bestandteile enthalten.
Unter den zehn in Apotheken meistverkauften Arzneimitteln finden sich fünf rezeptfreie Schmerzmittel. Wir vergleichen die Preise der am besten geeigneten Wirkstoffe Acetylsalicylsäure, Ibuprofen und Paracetamol.
Die Werbung für Herbalife®-Gesundheitsprodukte spart nicht an Superlativen. Sie sollen den „höchst möglichen Standards gerecht werden und diesen oft noch übertreffen“. Donnerwetter, mag der Leser denken, besser als „höchst möglich“! Jenseits solcher sprachlichen Auswüchse des Marketings ist wenig bekannt, dass Herbalife®-Produkte auch Nebenwirkungen haben können.
Unterkühlungen und Erfrierungen sind glücklicherweise relativ selten geworden. Dennoch kann kalte Witterung gefährlich sein, beispielsweise wenn eisiger Wind aufkommt oder man die Entfernung einer Wanderung unterschätzt hat. Obdachlose erleiden auch heute noch bedrohliche Kälteschäden.
Ein beliebtes Argument für die oft exorbitant hohen Preise neuer Medikamente sind die angeblich hohen Forschungskosten. Eine immer wieder genannte Zahl besagt, die Entwicklung eines neuen Medikaments koste 800 Millionen US$.
Von den erektionsfördernden Substanzen Sildenafil (Viagra®), Tadalafil (Cialis®) und Vardenafil (Levitra®) gehen verschiedene Risiken aus, etwa Störungen des Sehvermögens oder der Blutdruckregulation (GPSP 1/07, S. 4).
Wenn Frauen mit Übergewicht trotz Kinderwunsch nicht schwanger werden, kann Abnehmen manchmal weiterhelfen. Übergewicht kann der Grund für eine Hormonstörung sein, wenn eine Frau keine (oder seltene) Regelblutungen und dementsprechend keinen Eisprung hat und nicht schwanger wird.
Manche Duftstoffe überstrapazieren nicht nur die Nase, sondern auch Entgiftungsfunktionen der inneren Organe. Das gilt auch für natürliche Aromastoffe wie Cumarin – das in Zimt (Cinnamonum cassia), Waldmeister und auch Steinklee vorkommt – und viele Nahrungsmittel schmackhafter machen soll.
Manche Studien werden unterlassen, weil sie ethisch nicht vertretbar sind, viele andere, weil sie keinen Profit versprechen.
Immer wieder weisen wir darauf hin, dass es in aller Regel überflüssig ist, Nahrungsergänzungsmittel zu kaufen. Manche sind sogar schädlich, weil sie mit verschreibungspflichtigen Wirkstoffen gepanscht werden oder mit Medikamenten in Wechselwirkung treten können.
Knoblauch wird von vielen Menschen als Gewürz geschätzt. Aber nützt er der Gesundheit? Angeblich soll er bei Arterienverkalkung helfen und Herzproblemen vorbeugen.
Durch Festbeträge und den Wegfall von Zuzahlungen für besonders preiswerte Medikamente hat der Staat bislang recht erfolgreich den Kostenanstieg für Arzneimittel begrenzt. Neuerdings kann jede Krankenkasse zusätzlich mit Medikamentenherstellern niedrigere Preise aushandeln. Doch das bringt wenig und hat so manche Schattenseiten.
Kolloidales Silber wird als angeblich gut wirksame und nebenwirkungsfreie Alternative zu Antibiotika angeboten. Doch das sind leere Versprechen, stattdessen gibt es beträchtliche Risiken.
Wo liegen die Grenzen zwischen normal und behandlungsbedürftig? Und warum ist auf die hochgelobten Antidepressiva oft kein Verlass?
Der Weg vom Raucher zum Nichtraucher kann mühsam sein. Wer aufhören möchte, sucht deshalb oft Unterstützung – auch durch Medikamente. In den letzten Wochen taucht in der Öffentlichkeit verstärkt Werbung für eine „neue Therapie zur Rauchentwöhnung“ auf. Damit will der Pharmakonzern Pfizer offenbar Bedenken gegen sein verschreibungspflichtiges Medikament Vareniclin (Champix®) überspielen.
Verhüten mit einem Pflaster, das mag eine bequeme Methode sein. Das gestagen- und östrogenhaltige Pflaster Evra® ist aber höher dosiert als zur Empfängnisverhütung erforderlich.
Leserbrief: Arthrose GPSP: Ostenil® ist eines der vielen Präparate, das Hyaluronsäure enthält. Diese ist Bestandteil der Knorpelgrundsubstanz.
Werbung für Ärzte: Rasilez®

Über GPSP

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