Aktuelle MeldungenTipps & ThemenWerbung - Aufgepasst!KarikaturenZuzahlung sparenDownloadPresseDie MacherImpressumKontakt

Aktuelle Ausgabe GPSP

Abonnieren

Einzelpersonen
Elektronisches Abo
Praxis - Set
Apotheken
Firmen, Institutionen usw.
Als Geschenk  

oder rufen Sie uns an:
Westkreuz-Verlag Tel. (030) 745 20 47

Gepanschtes

Klicken Sie auf das Bild um zu dem Artikel zu gelangen

Wer wir sind

Unabhängige Information zur Gesundheit: Information pur, ohne Werbung. Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharma-Dschungel. 

mehr ►

Karikaturen

Was ist dran an den Behauptungen? Lesen Sie Testosteronmangel?

 

Karikaturen bringen die Sache auf den Punkt, bieten meist einen speziellen Blickwinkel und sie bringen uns oft zum Schmunzeln oder Lachen. Und Lachen ist bekanntlich gesund! Deshalb gibt es in jeder Ausgabe von Gute Pillen – Schlechte Pillen eine Karikatur. Aber Sie finden alle bisher erschienenen auch hier auf unserer Webseite.

mehr ►

Gute Pillen - Schlechte Pillen: 2007/06, S. 6

Kurz und knapp:

Stillen!

Kürzlich kursierte die Nachricht, dass Stillen überraschenderweise nicht vor Allergien und Asthma schütze. Das ist eine problematische Botschaft. Sie basiert auf einer Studie mit Frauen und Kindern in Weißrussland, die keinen besonderen Nutzen von Muttermilch für die Vorbeugung von Allergien und Asthma ergab.

Entscheidende Schwäche der Studie ist aber, dass nur Kinder verglichen wurden, die mehr oder weniger (lange) gestillt worden waren – nicht aber Kinder, die gar nicht gestillt worden waren, mit solchen, die in den ersten 4 bis 6 Monaten nur Muttermilch getrunken hatten.

Außerdem kommen bei den sechsjährigen Weißrussen Asthma und Allergien viel seltener vor als in westlichen Industrienationen. Dies schränkt die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf hiesige Verhältnisse stark ein. Insgesamt sind die Daten zum Schutz vor Asthma und Allergien widersprüchlich.

Andere Vorteile des Stillens sind gut belegt: Es mindert Durchfall- und Atemwegsinfektionen, schützt vor Diabetes und Übergewicht und fördert bei der Mutter unter anderem  die Rückbildung der Gebärmutter und die Gewichtsnormalisierung.2

 

Quellen
1    blitz-a-t vom 19. Oktober 2007
2    British Medical Journal, 2007, Vol 335, S. 782 (Editorial), S. 815 (Studie)
3    www.actiononsalt.org.uk
4    www.salt.gov.uk
5    www.biomedcentral.com/1472-6874/7/19
6    www.euroskin.eu
Hier finden Sie weitere Artikel zu verwandten Themen:

Muttermilch

Stillen

Über GPSP

Gute Pillen - Schlechte Pillen entsteht OHNE EINFLUSS DER PHARMAINDUSTRIE und erscheint OHNE WERBUNG.

Mit Nur für Abonnenten! gekennzeichnete Artikel sind nur für Abonnenten zugänglich, denn unsere Leserinnen und Leser finanzieren die Zeitschrift. Für Nicht-Abonnenten sind alle Artikel frei zugänglich, die älter als zwei Jahre sind, und außerdem bestimmte Rubriken wie "Gepanschtes" und "Werbung-Aufgepasst!

Weitere Schlagworte

MuttermilchStillen

Kontakt

Zuzahlung sparen

Wenn Sie mit einem Rezept in die Apotheke gehen, müssen Sie in der Regel 5,- € bis 10,- € zuzahlen. Doch es gibt über 11.000 Arzneimittel, für die Sie nichts zuzahlen müssen. Unsere Suchmaschine hilft Ihnen bei der Suche nach zuzahlungsfreien Alternativen. 

mehr ►