Aktuelle Ausgabe GPSPAbonnierenEinzelpersonen Wer wir sindUnabhängige Information zur Gesundheit: Information pur, ohne Werbung. Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharma-Dschungel. Karikaturen
Was ist dran an den Behauptungen? Lesen Sie Testosteronmangel?
Karikaturen bringen die Sache auf den Punkt, bieten meist einen speziellen Blickwinkel und sie bringen uns oft zum Schmunzeln oder Lachen. Und Lachen ist bekanntlich gesund! Deshalb gibt es in jeder Ausgabe von Gute Pillen – Schlechte Pillen eine Karikatur. Aber Sie finden alle bisher erschienenen auch hier auf unserer Webseite. |
Gute Pillen - Schlechte Pillen: 2007/05, S. 4
Wie gefährlich sind humane Papillomviren (HPV)?Von den mehr als 100 bekannten menschlichen (humanen) Papillomviren (HPV) befallen mehr als 35 die Geschlechtsorgane. Die HPV-Infektion wird weltweit am häufigsten beim Geschlechtsverkehr übertragen. Fünf Jahre nach Beginn der sexuellen Aktivität findet sie sich bei jeder zweiten jungen Frau. Kondome können das Übertragungsrisiko verringern. Die Infektion verläuft in der Regel ohne Beschwerden. Unser körpereigenes Abwehrsystem sorgt zudem dafür, dass sie meist spontan abklingt, zu 70% bis 90% innerhalb von ein bis zwei Jahren.10 Einige Risikofaktoren – beispielsweise viele Entbindungen, Rauchen oder die Langzeiteinnahme der „Pille“ – begünstigen jedoch eine chronische Infektion. Manche Frauen entwickeln in der Folgezeit an der Schleimhaut des Muttermundes Zellveränderungen mit unterschiedlichem Schweregrad. Diese so genannten Dysplasien werden als Vorstufe für Krebs angesehen. Aber auch sie bilden sich überwiegend mit der Zeit zurück oder entarten nicht. Wie häufig sich letztlich aus den veränderten Zellen ein Krebs des Gebärmutterhalses entwickelt, ist unklar.11 Am häufigsten sind Frauen zwischen 35 und 55 Jahren betroffen, etwas weniger stark ältere Frauen. Gebärmutterhalskrebs ist in Deutschland mit 3,2% aller Krebserkrankungen von Frauen glücklicherweise relativ selten. Da er bei regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen meist rechtzeitig erkannt und erfolgreich behandelt werden kann, macht Gebärmutterhalskrebs nur 1,8% aller Krebstodesfälle bei Frauen aus. Mindestens 16 der mehr als 100 HPV-Typen gelten als Hochrisikotypen für Krebs. 70% der Erkrankungen an Gebärmutterhalskrebs werden auf die Typen 16 und 18 zurückgeführt, gegen die Gardasil® schützen soll. Die Zahl von 70% stammt allerdings überwiegend von Befunden bei krebskranken Frauen in Entwicklungsländern. Bei gesunden Frauen in den USA ist der Anteil der Infektionen durch HPV 16 und 18 relativ gering.12 Hier finden Sie weitere Artikel zu verwandten Themen: |
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