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Was ist dran an den Behauptungen? Lesen Sie Testosteronmangel?

 

Karikaturen bringen die Sache auf den Punkt, bieten meist einen speziellen Blickwinkel und sie bringen uns oft zum Schmunzeln oder Lachen. Und Lachen ist bekanntlich gesund! Deshalb gibt es in jeder Ausgabe von Gute Pillen – Schlechte Pillen eine Karikatur. Aber Sie finden alle bisher erschienenen auch hier auf unserer Webseite.

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Gute Pillen - Schlechte Pillen: 2007/05, S. 6

Kurz und knapp:

Gegen den Durst

Speziell an warmen Sommertagen und in geheizten oder klimatisierten Innenräumen muss man genug trinken, auch wenn sich der natürliche Regulator „Durst“ nicht meldet. Aber was ist genug? Weil die Nieren ständig Wasser benötigen, um ihre Ausscheidungsfunktion zu erfüllen, ist es gut zu wissen, wie viel Flüssigkeit der Körper braucht.

Nicht alle Flüssigkeit muss getrunken werden, weil z.B. auch Obst und Gemüse viel Wasser enthalten. Etwas mehr als die Hälfte unserer Gesamtwasserzufuhr stammt jedoch üblicherweise aus Getränken.

Damit die Bilanz stimmt, sollte man eine bestimmte Menge pro Tag trinken, wie in folgender Tabelle angegeben:2
 

Trinkmenge in ml pro Tag

Kinder 4-11 Jahre

1000

Mädchen

700-900

Jungen

800-1000

Frauen

1250

Männer

1600

Bei großer Wärme oder gar körperlicher Belastung bei warmem Wetter ist der Flüssigkeitsbedarf gegebenenfalls viel größer. Aber wie groß? Eine Faustregel heißt: Man muss soviel trinken, dass der Urin hell bleibt.

Gute Durstlöscher sind sauberes Wasser und ungesüßte Tees. Aber GPSP betont: Wer bei Hitze wenig isst oder körperlich aktiv ist, kann durchaus einen Teil seines Bedarfs mit kalorienreicheren (verdünnten) Säften, Buttermilch oder Milch löschen. Es gibt allerdings Erkrankungen – wie Herzschwäche – bei denen die tägliche Flüssigkeitsaufnahme begrenzt werden muss.

 

Quellen
1    Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine, 2007, 161, 792-797
2    Internistische Praxis, 2007, 47, Nr. 3, 671-672
3    British Medical Journal 2007, 334, 1305-1313
4    Bundesinstitut für Risikobewertung, Pressetext 2.7.2007, Chrom (VI) in Lederbekleidung
      und Schuhen zu problematisch für Allergiker!
5    Konsensuspapier. Stellungnahme der Ernährungs­kommission der Deutschen Gesellschaft für
      Kinder- und Jugendmedizin und der Ernährungskommission der Schweizerischen Gesellschaft für
      Pädiatrie; Pediatrica 17, 5, 2006, S. 16.
6    Frau Prof. Sabine Kulling, www.tagesspiegel.de Stichwort: Kulling 2.8.2007

 

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