Aktuelle Ausgabe GPSPAbonnierenEinzelpersonen Wer wir sindUnabhängige Information zur Gesundheit: Information pur, ohne Werbung. Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharma-Dschungel. Karikaturen
Was ist dran an den Behauptungen? Lesen Sie Testosteronmangel?
Karikaturen bringen die Sache auf den Punkt, bieten meist einen speziellen Blickwinkel und sie bringen uns oft zum Schmunzeln oder Lachen. Und Lachen ist bekanntlich gesund! Deshalb gibt es in jeder Ausgabe von Gute Pillen – Schlechte Pillen eine Karikatur. Aber Sie finden alle bisher erschienenen auch hier auf unserer Webseite. |
Gute Pillen - Schlechte Pillen: 2007/05, S. 10
VerbotenHustenblocker Clobutinol zu gefährlichEinen Tag bevor das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte den Hustenblocker Clobutinol verboten hat,1 zog Boehringer Ingelheim sein Clobutinol-Präparat Silomat® „vorsorglich“ aus dem Handel.2
Clobutinol war seit 1961 auf dem Markt und ohne Rezept erhältlich. Dass das Ausmaß der Gefährdung durch Herzrhythmusstörungen erst jetzt, fast 50 Jahre nach Markteinführung erkannt worden ist, verwundert Sachkenner nicht. Denn eine systematische Bewertung von Nutzen und Schaden von Arzneimitteln war in den 1960er Jahren kein Thema. Die Chance, dass unerwartete Nebenwirkungen auffallen und den zuständigen Behörden oder Erfassungszentren berichtet werden, ist bei Arzneimitteln zur Selbstmedikation noch geringer als bei verschreibungspflichtigen Medikamenten.
Was ist zu tun?Wer noch Clobutinol-haltige Präparate (Hustenstiller Stada®, Hustenstiller-Ratiopharm® Clobutinol, Nullatuss® Clobutinol, Rofatuss®, Silomat®, Tussed® sowie Clobutinol-Generika) in der Hausapotheke hat, sollte die Packungen vorsichtshalber in der Apotheke zur Entsorgung abgeben. Wer früher einmal Clobutinol eingenommen und vertragen hat, braucht sich keine Sorgen zu machen: Spätfolgen sind nicht zu erwarten.
Quellen
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Über GPSPGute Pillen - Schlechte Pillen entsteht OHNE EINFLUSS DER PHARMAINDUSTRIE und erscheint OHNE WERBUNG. Mit SucheAbo-BereichZuzahlung sparenWenn Sie mit einem Rezept in die Apotheke gehen, müssen Sie in der Regel 5,- € bis 10,- € zuzahlen. Doch es gibt über 11.000 Arzneimittel, für die Sie nichts zuzahlen müssen. Unsere Suchmaschine hilft Ihnen bei der Suche nach zuzahlungsfreien Alternativen.
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