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Wer wir sind

Unabhängige Information zur Gesundheit: Information pur, ohne Werbung. Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharma-Dschungel. 

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Karikaturen

Was ist dran an den Behauptungen? Lesen Sie Testosteronmangel?

 

Karikaturen bringen die Sache auf den Punkt, bieten meist einen speziellen Blickwinkel und sie bringen uns oft zum Schmunzeln oder Lachen. Und Lachen ist bekanntlich gesund! Deshalb gibt es in jeder Ausgabe von Gute Pillen – Schlechte Pillen eine Karikatur. Aber Sie finden alle bisher erschienenen auch hier auf unserer Webseite.

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Die Impfung mit Gardasil® soll Frauen vor Krebs des Gebärmutterhalses schützen. Sie wurde als erste „Impfung gegen Krebs“ gefeiert. Es dauerte nur wenige Monate, bis sich die Krankenkassen zur Kostenübernahme entschieden hatten. Jetzt ist die erste Euphorie verflogen und kritische Stimmen verschaffen sich Gehör, denn die Impfung für Mädchen von 12-17 Jahren bietet keinen sicheren Schutz vor Gebärmutterhalskrebs.
Von den mehr als 100 bekannten menschlichen (humanen) Papillomviren (HPV) befallen mehr als 35 die Geschlechtsorgane. Die HPV-Infekt­ion wird weltweit am häufigsten beim Geschlechtsverkehr übertragen. Fünf Jahre nach Beginn der sexuellen Aktivität findet sie sich bei jeder zweiten jungen Frau.
Wenn Nahrungsmittel per Werbefernsehen hochgelobt werden, macht das schon 3- bis 5-Jährige an. Sie merken sich beispielsweise das Logo der Marke und wählen später dementsprechend.
Speziell an warmen Sommertagen und in geheizten oder klimatisierten Innenräumen muss man genug trinken, auch wenn sich der natürliche Regulator „Durst“ nicht meldet. Aber was ist genug?
Das wird zwar oft so dargestellt, muss aber nicht sein. Und viele Frauen mit Kaiserschnitt möchten beim nächs­ten Kind durchaus ohne Operation auskommen.
Ob Tattoos, Permanent Make-up und Piercing dem Aussehen gut tun oder nicht, ist Ansichtssache. Aber wer sich dafür entscheidet, sollte über Risiken informiert sein.
Pollenallergiker können in der Tageszeitung nachlesen, welche Pollen gerade durch die Luft wirbeln. Aber wer auf Chrom im Leder überempfindlich reagiert, bekommt solche warnenden Informationen nicht.
Babys, die nicht mehr gestillt werden und Kuhmilchprodukte nicht vertragen, sollten lieber allergenarme (hydrolysierte) Säuglingsmilch auf Kuhmilchbasis erhalten als ein Präparat auf der Basis von Sojaproteinen.
Bei kaum einem Thema klaffen der wissenschaftliche Erkenntnisstand und die ärztliche Praxis in Deutschland so weit auseinander wie bei der Hormon(ersatz)therapie für Frauen in den Wechseljahren. GPSP fragte Prof. Dr. Martina Dören.
Seit den 1960er Jahren werden Östrogene verordnet, um Beschwerden in den Wechseljahren zu behandeln. Ihr Verbrauch nahm zunächst in den USA und dann in Europa stark zu.
Einen Tag bevor das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte den Hustenblocker Clobutinol verboten hat, zog Boehringer Ingelheim sein Clobutinol-Präparat Silomat® „vorsorglich“ aus dem Handel.
„Es gibt keine Branche, die seit Jahren so hohe Gewinne einfährt wie die Pharma-Branche – und es gibt keine Branche, die den Menschen so viel Sand über ihr wahres Geschäftsgebaren in die Augen streut.“
Es klingt nicht nur dubios, es ist auch dubios. Wer sich Ohrkerzen in den Gehörgang steckt und sie am oberen Ende anzündet, soll unter anderem bei Ohrklingeln (Tinnitus), Ohrenschmerzen, Stirn- und Nebenhöhlenproblemen Erleichterung verspüren.
Als „Wunderpille“, die „Dicke gesünder und auch etwas dünner“ macht, begrüßte der Spiegel den Appetithemmer Rimonabant (Acomplia®). Doch an dieser Behauptung ist nicht viel dran. Jetzt wird langsam deutlich, wie hoch die Risiken dieser Substanz sind: Angst und Depressionen treten häufig auf. GPSP fordert ein Verbot.
Mit Angstszenarien versucht die Firma Orthomol Eltern dazu zu bringen, ihren Kindern ein zweifelhaftes Nahrungsergänzungsmittel zu einzutrichtern.
In den Gebrauchsanweisungen vieler kortisonhaltiger Cremes steht, dass sie zur Behandlung der Neurodermitis (atopisches Ekzem) mehrfach täglich aufgetragen werden sollen. Dies ist aber oft nicht nötig: Einer Auswertung von elf Studien zufolge kann einmal am Tag völlig ausreichen.
Kammerflimmern ist eine Herzrhythmus­störung, bei der das Herz rasend schnell und unkoordiniert arbeitet, aber kein Blut mehr pumpt. Es ist die häufigste Ursache von plötzlichem Herztod. Die Rhythmusstörung kann durch einen elektrischen Stromstoß („Elektroschock“) behoben werden, aber nur in den ersten Minuten nach Beginn des Anfalls.
GPSP: Bei Myfungar® Nagellack handelt es sich nicht um ein Arzneimittel, das auf der Basis von Wirksamkeitsbelegen behördlich zugelassen werden muss.
Regelmäßig warnen wir vor so genannten Nahrungsergänzungsmitteln aus dem Internet. Besonders häufig sind die angeblich pflanzlichen Mittel mit chemischen appetit­hemmenden oder erektionsfördern­den Substanzen „verunreinigt“.
Nahrungsergänzung für Gelenke? CH-Alpha®

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