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Gepanschtes

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Wer wir sind

Unabhängige Information zur Gesundheit: Information pur, ohne Werbung. Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharma-Dschungel. 

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Karikaturen

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Was ist dran an den Behauptungen? Lesen Sie Rundum befragt - rundum betreut

 

Karikaturen bringen die Sache auf den Punkt, bieten meist einen speziellen Blickwinkel und sie bringen uns oft zum Schmunzeln oder Lachen. Und Lachen ist bekanntlich gesund! Deshalb gibt es in jeder Ausgabe von Gute Pillen – Schlechte Pillen eine Karikatur. Aber Sie finden alle bisher erschienenen auch hier auf unserer Webseite.

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Gute Pillen - Schlechte Pillen: 2007/01, S. 9

Leserbriefe

Wir freuen uns über Ihre Zuschriften. An dieser Stelle finden Sie sowohl Lob und Kritik als auch unsere Antworten auf Ihre Fragen. Wir behalten uns vor, Leserbriefe zu kürzen.

Selbsthilfegruppen

„Sehr interessant fand ich den Artikel ‚Wolf im Schafspelz’. Der Trick mit den Selbsthilfegruppen scheint in mehreren Bereichen zu funktionieren. Ich arbeite für eine Gruppe, die Menschenrechtsverletzungen in der Psychiatrie aufdeckt und strafrechtlich verfolgt. Wir sind dabei auf eine ganze Reihe „Selbsthilfegruppen“ für die Problematik ADHS gestoßen. Weit davon entfernt, wirkliche Ursachen und alternative Behandlungen zu suchen, beschränken sie sich mehr oder weniger darauf, die Kinder mit Psychopharmaka vollzustopfen.“    (I.K.)

GPSP: Bei allen Selbsthilfegruppen ist es wichtig, auf ihre Finanzierung und möglichen Einfluss durch die Pharmaindustrie zu achten. Näheres zu Nutzen und Risiken einer Behandlung des Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivititätssyndroms (ADHS) mit Medikamenten siehe GPSP 2/2005 S.10.
 

Tambocor

„Gibt es weitere Information­en (zusätzlich zum Beipackzettel) zum Präparat Tambocor, vor allem im Hinblick auf Nebenwirkungen?“ (U.H.)

GPSP: Tambocor ist ein Medikament, das nur bei speziellen bedrohlichen Herzrhythmusstörungen eingesetzt werden sollte. Ernsthafte Nebenwirkungen können auftreten. Deshalb muss vor der Verwendung eine gründliche Untersuchung des Herzens durchgeführt werden, um den Nutzen gegen eine mögliche Schädigung abzuwägen.

Die wichtigen Nebenwirkungen werden in der Packungsbeilage genannt. Allerdings gibt es auch Nebenwirkungen, die dort nicht genannt sind, weil sie extrem selten vorkommen oder vielleicht noch nicht erfasst wurden. Wichtig ist, dass Sie den Arzt sofort über aufgetretene Nebenwirkungen informieren, damit er die Behandlung überprüfen kann.
 

Heilerde gegen Durchfall?

„Wie verhält es sich mit dem Hausmittel Heilerde gegen Durchfall? Wie wirkt Heilerde, und ist die Wirkung nur ein Plazeboeffekt?“ (M.Z.)

GPSP: Heilerde ist Löss oder Lehm in ansprechender Verpackung. Sie wird von Vertretern der Naturmedizin bei Gelenk- und Muskelschmerzen in Form von Umschlägen äußerlich angewandt, aber auch bei Magen-Darm­beschwerden jeder Art zur Einnahme empfohlen. Löss und Lehm bestehen im wesentlichen aus sehr feinen Silikatkristallen, von denen man sich vorstellen kann, dass sie im Magen-Darmtrakt Substanzen an sich binden und dann dazu beitragen, dass diese ausgeschieden werden. Ob das Durchfall heilen kann, ist zweifelhaft und unbewiesen.

Systematische Untersuchungen dazu fehlen. Die Naturheilkundler des 19. Jahrhunderts, auch Pfarrer Kneipp, haben an Heilerde geglaubt. Heute steht man allerdings diesen so genannten Adsorbentien – dazu gehören auch Kohletabletten – eher skeptisch gegenüber (siehe auch GPSP 6/2006).

 

Zuzahlung

Kosten sparen mit GPSP

Für bestimmte Arzneimittel, deren Preis mindestens 30% unter dem Festbetrag (GPSP 2/05, Seite 7) liegt, brauchen Sie in der Apotheke nichts mehr zuzuzahlen. Das ist eine Folge des seit Juli 2006 geltenden Arzneimittel-Spargesetzes AVWG. Und es bedeutet, dass Sie in der Apotheke weniger Geld lassen müssen, indem Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt bitten, zuzahlungsbefreite Arzneimittel zu verordnen.

Unabhängig davon kann sich jeder Abonnent von GPSP im Internet mit der GPSP-Suchmaschine über solche Arzneimittel leicht selbst informieren: Gehen Sie hierzu unter

www.gutepillen-schlechtepillen.de

in unseren Service-Bereich und klicken Sie dort „zuzahlungsfreie Arzneimittel” an. Wahlweise können Sie nach einem bestimmten Wirkstoff suchen, dann erhalten Sie eine Liste der entsprechenden zuzahlungsfreien Medikamente. Sie können aber auch direkt nach Arzneimittelnamen suchen. Angebot und Preise werden monatlich aktualisiert. Legen Sie sich daher am besten in Ihrem Webbrowser ein Lesezeichen an. Der GPSP-Service ist für Sie kostenlos.

 

Über GPSP

Gute Pillen - Schlechte Pillen entsteht OHNE EINFLUSS DER PHARMAINDUSTRIE und erscheint OHNE WERBUNG.

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Wenn Sie mit einem Rezept in die Apotheke gehen, müssen Sie in der Regel 5,- € bis 10,- € zuzahlen. Doch es gibt über 11.000 Arzneimittel, für die Sie nichts zuzahlen müssen. Unsere Suchmaschine hilft Ihnen bei der Suche nach zuzahlungsfreien Alternativen. 

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