Aktuelle MeldungenTipps & ThemenWerbung - Aufgepasst!KarikaturenZuzahlung sparenDownloadPresseDie MacherImpressumKontakt

Aktuelle Ausgabe GPSP

Abonnieren

Einzelpersonen
Elektronisches Abo
Praxis - Set
Apotheken
Firmen, Institutionen usw.
Als Geschenk  

oder rufen Sie uns an:
Westkreuz-Verlag Tel. (030) 745 20 47

Gepanschtes

Klicken Sie auf das Bild um zu dem Artikel zu gelangen

Wer wir sind

Unabhängige Information zur Gesundheit: Information pur, ohne Werbung. Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharma-Dschungel. 

mehr ►

Karikaturen

Was ist dran an den Behauptungen? Lesen Sie Testosteronmangel?

 

Karikaturen bringen die Sache auf den Punkt, bieten meist einen speziellen Blickwinkel und sie bringen uns oft zum Schmunzeln oder Lachen. Und Lachen ist bekanntlich gesund! Deshalb gibt es in jeder Ausgabe von Gute Pillen – Schlechte Pillen eine Karikatur. Aber Sie finden alle bisher erschienenen auch hier auf unserer Webseite.

mehr ►

Gute Pillen - Schlechte Pillen: 2006/06, S. 10

Chaos bei Erstattung von Insulinpräparaten

Zwei-K(l)assen-Medizin?

Für teure Kunstinsuline (Insulinanaloga) dürfen in der Regel keine Kassenrezepte ausgestellt werden. Diese Mittel gegen Diabetes (Zuckerkrankheit) gelten als unwirtschaftlich, weil sie nicht besser wirken als die üblichen, günstigeren Insuline.


Diabetes (Foto: BilderBox.com)Bestimmte Krankenkassen zahlen diese Medikamente jetzt dennoch. Je nach Versicherung kann der Arzt ein Kassenrezept ausstellen – oder eben nicht. Dies schafft Unsicherheiten und macht den Ver­sicherungsschutz un­übe­rsicht­lich.

Für Verwirrung bei Ärzten und Patienten sorgt eine Regelung im neuen Arzneiverordnungswirt- schaftlichkeitsgesetz (AVWG), die jetzt erstmals zum Tragen kommt: Einzelne Krankenkassen können mit Herstellern für sich Rabatte aushandeln und dann Medikamente erstatten, die eigentlich nicht erstattet werden.

Mehrere Kassen haben nun solche Verträge für Insulinanaloga abgeschlossen, so dass Versicherte diese Medikamente doch auf Kassenrezept erhalten können. Die Ärzteschaft wurde über diese Vereinbarungen bislang nicht systematisch informiert, deshalb herrscht große Verunsicherung in den Praxen.

Die Idee des Gesetzgebers war es, auf diese Weise Preissenkungen bei Medikamenten zu erreichen und den Wettbewerb unter den Krankenkassen anzuregen. Aber die neue gesetzliche Regelung hat unerwünschte Nebeneffekte: Muss ich als Versicherter künftig damit rechnen, bestimmte Medikamente nicht mehr auf Rezept zu erhalten, weil ich bei der „falschen“ Kasse bin? Welche Bedeutung hat die Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) über den Ausschluss von teuren Arzneimitteln ohne Zusatznutzen noch? (siehe auch Artikel zu Schein-Innovationen)

Zwar sind die jetzt betroffenen Insulinanaloga in der Regel entbehrlich1 und Langzeitrisiken noch nicht überschaubar (siehe GPSP 2/06), aber wenn künftig wichtige unentbehrliche Medikamente nur noch von einzelnen Kassen erstattet würden, wäre das sehr problematisch.

 

Hinweis
1    Für die wenigen Patienten, die mit dem gebräuchlichen Humaninsulin nicht gut eingestellt werden können, darf der Arzt ausnahmsweise ohnehin Insulinanaloga verordnen – egal bei welcher Krankenkasse sie versichert sind und unabhängig von irgendwelchen Rabattverträgen. Die genauen Bedingungen unter: Gemeinsamer Bundesausschuss. Insulinanaloga: Fragen und Antworten www.g-ba.de/cms/front_content.php?idart=575

Über GPSP

Gute Pillen - Schlechte Pillen entsteht OHNE EINFLUSS DER PHARMAINDUSTRIE und erscheint OHNE WERBUNG.

Mit Nur für Abonnenten! gekennzeichnete Artikel sind nur für Abonnenten zugänglich, denn unsere Leserinnen und Leser finanzieren die Zeitschrift. Für Nicht-Abonnenten sind alle Artikel frei zugänglich, die älter als zwei Jahre sind, und außerdem bestimmte Rubriken wie "Gepanschtes" und "Werbung-Aufgepasst!

Kontakt

Zuzahlung sparen

Wenn Sie mit einem Rezept in die Apotheke gehen, müssen Sie in der Regel 5,- € bis 10,- € zuzahlen. Doch es gibt über 11.000 Arzneimittel, für die Sie nichts zuzahlen müssen. Unsere Suchmaschine hilft Ihnen bei der Suche nach zuzahlungsfreien Alternativen. 

mehr ►