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Unabhängige Information zur Gesundheit: Information pur, ohne Werbung. Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharma-Dschungel. 

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Was ist dran an den Behauptungen? Lesen Sie Testosteronmangel?

 

Karikaturen bringen die Sache auf den Punkt, bieten meist einen speziellen Blickwinkel und sie bringen uns oft zum Schmunzeln oder Lachen. Und Lachen ist bekanntlich gesund! Deshalb gibt es in jeder Ausgabe von Gute Pillen – Schlechte Pillen eine Karikatur. Aber Sie finden alle bisher erschienenen auch hier auf unserer Webseite.

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Gute Pillen - Schlechte Pillen: 2006/06, S. 10

Arzneimittel nicht ins Klo

Viele Bürger entsorgen nicht verbrauchte Medikamente ins Klo. Eine Umfrage ergab, dass vor allem flüssige Arzneimittel häufig in die Toilette geschüttet werden. Wir empfehlen eine Entsorgung über die Apotheke.


43% der Befragten gaben an, ihre alten flüssigen Arzneimittel über die Toilette zu entsorgen.1 Auch Tabletten gehören nicht ins Abwasser, denn Hormone, Antibiotika und andere Arzneimittelreste werden in Kläranlagen nur unvollständig abgebaut. Im Grundwasser, in Flüssen und vereinzelt sogar im Trinkwasser lassen sich Arzneimittelspuren nachweisen.

Dass wir Medikamentenwirkstoffe nicht nur einnehmen, sondern auch wieder ausscheiden, ist für die Wasserqualität schon problematisch genug. Oft wird empfohlen, alte Arzneimittel in den Hausmüll zu geben. Es ist jedoch besser, wenn Sie verfallene und nicht benötigte Arzneimittel in Ihrer Apotheke abgeben. Obwohl diese rechtlich nicht verpflichtet sind, alte Arzneimittel zurückzunehmen, haben sich die meisten Apotheken inzwischen einem privaten Entsorgungsdienst angeschlossen. Das Verpackungsmaterial wird wiederverwertet, die Medikamente als Sondermüll verbrannt.

 

Quelle
1    Institut für sozial-ökologische Forschung. Medikamentenentsorgung in deutschen Haushalten. Pressemitteilung vom 1.11.2006
www.isoe.de/ftp/presse/PM0906.pdf

 

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