Aktuelle Ausgabe GPSPAbonnierenEinzelpersonen Wer wir sindUnabhängige Information zur Gesundheit: Information pur, ohne Werbung. Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharma-Dschungel. Karikaturen
Was ist dran an den Behauptungen? Lesen Sie Testosteronmangel?
Karikaturen bringen die Sache auf den Punkt, bieten meist einen speziellen Blickwinkel und sie bringen uns oft zum Schmunzeln oder Lachen. Und Lachen ist bekanntlich gesund! Deshalb gibt es in jeder Ausgabe von Gute Pillen – Schlechte Pillen eine Karikatur. Aber Sie finden alle bisher erschienenen auch hier auf unserer Webseite. |
Gute Pillen - Schlechte Pillen: 2006/06, S. 12
Nachlese: Ärzte-Initiative RaucherhilfeProfessor als WerbeträgerIm Sommer berichteten wir in der Rubrik „Werbung – Aufgepasst“ (GPSP 4/2006, S. 3) über die von Prof. Klör gegründete Ärzte-Initiative Raucherhilfe (AIR), die enge Beziehungen zu Pfizer pflegt. Wie stark die Industrie bei AIR mitspielt, macht ein GPSP zugespieltes Schreiben deutlich.
Auch die Süddeutsche Zeitung griff das Thema auf. Jetzt erfuhr GPSP, dass bei AIR sogar mehr als eine Firma mitmacht. AIR-Mitglied GlaxoSmithKline (GSK) schwärzt die Medien an und gibt nach den – für die großen Pharmakonzerne peinlichen – Veröffentlichungen ein paar Tipps, wie man damit umgehen soll, wenn Querverbindungen zwischen Industrie und Wissenschaft in der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden: totschweigen und die Reihen geschlossen halten. Ganz uneigennützig handelt GSK nicht, denn es stellt mit Zyban® jene Nikotinentwöhnungspille her, die bereits auf dem Markt ist. In dem uns vorliegenden Schreiben von GSK an AIR heißt es: „Der Artikel in der Süddeutschen ist sehr polemisch und zeigt die Denke der Deutschen auf. Ich würde keine Pressemitteilung heraussenden, die sich auf den Artikel der Süddeutschen bezieht, denn damit wird der Artikel erst richtig bekannt. Bisher hat er keine großen Wellen geschlagen. Es zeigt sich um so mehr, dass die Wissenschaftler gemeinsam eine Front gegenüber den Meinungsmachern aufbauen müssen, um gegen solche Journalisten ankommen zu können.
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