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| Was bringen Kunstinsuline?
Apidra®, Humalog® und NovoRapid® auf dem Prüfstand
Insuline sind für viele Zuckerkranke (Diabetiker) ein wichtiger Teil der Behandlung. Seit einiger Zeit drängen neue teure Kunstinsuline (auch Insulinanaloga genannt) auf den Markt. Angeblich sollen sie besser sein als übliches Humaninsulin. Doch an dieser Behauptung der Hersteller ist offensichtlich nicht viel dran. Dafür gibt es aber ungeklärte Risiken. Wegen der hohen Kosten von Insulinanaloga – ohne erkennbare Vorteile bei Altersdiabetes (Typ 2 Diabetes) – werden die Krankenkassen die Kosten möglicherweise schon bald nicht mehr generell übernehmen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) wurde im Rahmen der Gesundheitsreform 2004 als unabhängige private Stiftung gegründet und wird aus Beiträgen der gesetzlichen Krankenversicherung und aus Geldern des Bundesgesundheitsministeriums finanziert. Wie unabhängig ist der Diabetikerbund? Das Bild zeigt eine Zeitungsanzeige für das Medikament Viagra®. Heuschnupfen
Kaum beginnt der Frühling, ist es wieder soweit. Viele Menschen bekommen Heuschnupfen. Allergische Erkrankungen verursachen unterschiedliche Beschwerden: Manche quält heftiger Juckreiz an Augen und Nase, andere leiden an Nesselsucht der Haut. Viele Beschwerden lassen sich mit der Wirkstoffgruppe der Antihistaminika lindern.
Schwangerschaft und Arzneimittel – passt das zusammen? Frauen wollen ein gesundes Kind bekommen und verhindern, dass das Ungeborene geschädigt wird. Wie aber sollen sich Schwangere verhalten, wenn sie krank werden? Was sollen sie tun, wenn sie wegen einer chronischen Erkrankung auf Medikamente angewiesen sind?
Contergan und die Folgen,
Vor 50 Jahren bekamen tausende Frauen Kinder mit verkürzten Gliedmaßen und anderen Fehlbildungen. Sie hatten in der Schwangerschaft das als harmlos bezeichnete Schlafmittel Thalidomid (Contergan®) eingenommen. Diese Arzneimittelkatastrophe offenbarte, dass die Sicherheitsbestimmungen im Arzneimittelbereich völlig unzureichend waren. Damals wurden in Deutschland Medikamente von den Behörden noch nicht geprüft.
„Sonstige Stoffe“ in Nahrungsergänzungsmitteln
Bestenfalls überflüssig Doppelstandards bei Kava Kava,
Seit Mitte 2002 dürfen Arzneimittel, die Kava Kava (Rauschpfeffer) enthalten, in Deutschland nicht mehr verkauft werden. Die Präparate wurden damals sogar aus den Apothekenschubladen zurückgerufen. Der große Unterschied zwischen Nahrungsergänzungsmitteln und Arzneimitteln Mit besonders fein gemahlenen Mineralien will die Neosino AG die Leistungen von Sportlern steigern. Der Deutsche Sportbund stieg auf Empfehlung von Bayern München ein und machte Werbung für diese „Nano-Produkte“ (wir berichteten in GPSP 2-2005, S. 8-9). Neben den nicht belegten Heilsversprechen wurde jetzt der Verdacht geäußert, dass das Produkt nicht einmal Nano-Teilchen enthält. Ungewollte Schwangerschaften können durch die „Pille danach“ verhindert werden. Die Risiken der Anwendung sind gering. Seit langem setzen sich Organisationen wie pro familia dafür ein, dass das Präparat ohne Rezept erhältlich ist. Warum? Seit mehr als 50 Jahren gibt es in Deutschland das verschreibungspflichtige Arzneimittel Pemolin (Tradon®). Ursprünglich wurde das Mittel für sehr unterschiedliche Probleme angeboten: gegen Überforderung und Antriebsschwäche in den Wechseljahren, Depression, epileptische Anfälle und andere Erkrankungen des Nervensystems. Davon ist wenig geblieben. |
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