Aktuelle Ausgabe GPSPAbonnierenEinzelpersonen Wer wir sindUnabhängige Information zur Gesundheit: Information pur, ohne Werbung. Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharma-Dschungel. Karikaturen
Was ist dran an den Behauptungen? Lesen Sie Testosteronmangel?
Karikaturen bringen die Sache auf den Punkt, bieten meist einen speziellen Blickwinkel und sie bringen uns oft zum Schmunzeln oder Lachen. Und Lachen ist bekanntlich gesund! Deshalb gibt es in jeder Ausgabe von Gute Pillen – Schlechte Pillen eine Karikatur. Aber Sie finden alle bisher erschienenen auch hier auf unserer Webseite. |
Gute Pillen - Schlechte Pillen: 2005/02, S. 12
Helicobacter pylori nicht immer behandelnNobelpreis mit Nebenwirkung?
Zwei Forscher entdeckten vor über 20 Jahren, dass ein bestimmtes Bakterium Magengeschwüre verursachen kann. Sie revolutionierten damit die Therapie und erhielten dafür jetzt den Nobelpreis. Doch längst nicht jeder, der das Bakterium im Magen hat, muss sich behandeln lassen.
Vieles hat sich geändert, seit man die Bedeutung des Bakteriums für die Entstehung der Geschwüre kennt. Es gibt heute genau festgelegte Behandlungsmethoden. Meist müssen zwei Antibiotika und ein Säureblocker sieben Tage lang eingenommen werden. Dann ist bei 90% der Patienten der Bakterienbefall beseitigt („eradiziert“ sagt der Mediziner), und die Geschwüre heilen ab. Rückfälle, sogenannte Rezidive, sind selten. Operiert wird kaum noch. Die Entdeckung von Marshall und Warren hat Millionen Menschen chronische Schmerzen, Operationen und vielen den frühen Tod erspart.
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