Aktuelle MeldungenTipps & ThemenWerbung - Aufgepasst!KarikaturenZuzahlung sparenDownloadPresseDie MacherImpressumKontakt

Aktuelle Ausgabe GPSP

Abonnieren

Einzelpersonen
Elektronisches Abo
Praxis - Set
Apotheken
Firmen, Institutionen usw.
Als Geschenk  

oder rufen Sie uns an:
Westkreuz-Verlag Tel. (030) 745 20 47

Gepanschtes

Klicken Sie auf das Bild um zu dem Artikel zu gelangen

Wer wir sind

Unabhängige Information zur Gesundheit: Information pur, ohne Werbung. Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharma-Dschungel. 

mehr ►

Karikaturen

Was ist dran an den Behauptungen? Lesen Sie Testosteronmangel?

 

Karikaturen bringen die Sache auf den Punkt, bieten meist einen speziellen Blickwinkel und sie bringen uns oft zum Schmunzeln oder Lachen. Und Lachen ist bekanntlich gesund! Deshalb gibt es in jeder Ausgabe von Gute Pillen – Schlechte Pillen eine Karikatur. Aber Sie finden alle bisher erschienenen auch hier auf unserer Webseite.

mehr ►

Unabhängige Informationen zur Gesundheit

Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharmadschungel. Hier finden Sie Informationen pur.

Alle zwei Monate erscheint eine neue  Ausgabe von Gute Pillen - Schlechte Pillen. Hier auf der Webseite informieren wir über aktuelle Warnungen vor Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln und auch über gesundheitspolitische Entwicklungen im Pharmabereich.


21.5.2012 Testosteronmangel?

© Thomas Kunz

Zu Patienten gemacht

Immer häufiger wird – vor allem älteren – Männern suggeriert, sie hätten einen Mangel am Hormon Testosteron. Ein niedriger Testosteronspiegel wird zur Krankheit erklärt. Zweifelhafte Webseiten interpretieren eine Vielfalt körperlicher Symptome als Testosteronmangel. Diese können aber unterschiedlichste Ursachen haben (GPSP 5/2008 S. 16). ....

Mehr dazu im aktuellen Heft.

14.5.2012 Wie wirksam ist Hagebuttenpulver bei Arthrose?

© C. Wagner-Ahlfs


Hagebuttenpulver ist kein Arzneimittel, sondern ein Nahrungsergänzungsmittel. Für Arzneimittel sind behördliche Zulassungen und dafür notwendige aussagekräftige klinische Studien erforderlich. ....

Mehr dazu im aktuellen Heft.

7.5.2012 Selbsthilfegruppen auf Abwegen

© arahan - fotolia.com

Patienten in den Fängen der Industrie

„Das Wesen der Selbsthilfe ist die wechselseitige Hilfe auf der Basis gleicher Betroffenheit.“ So heißt der erste Satz auf der Webseite von der Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstelle (Sekis). Aber aus vielen Selbsthilfegruppen sind Patientenorganisationen geworden, zum Teil mit großem Budget und finanziert von Arzneimittelfirmen. Über die Folgen sprachen wir mit Erika Feyerabend. ....

Mehr dazu im aktuellen Heft.

30.4.2012 Krebs rückgängig machen?

© Maxim Malevich/ fotolia

Warnung vor Ukrain

„Krebs kann rückgängig gemacht werden“1, verspricht das ukrainische Institut für Krebsbekämpfung und weckt Hoffnungen. Und wer schwer erkrankt ist, ist besonders anfällig für Botschaften, die Heilung auch in ausweglosen Situationen versprechen. ....

Mehr dazu im aktuellen Heft.

26.04.2012 Heftige Schmerzen –

© MathKnight und Zachi Evenor

Das muss nicht sein

Schmerzen durch Verschleiß, Schäden an der Wirbelsäule oder eine Krebserkrankung – Medikamente können Linderung verschaffen. Bei besonders starken Schmerzen helfen Morphinpräparate. Aber in Deutschland werden sie oft nicht richtig verordnet.1 Die Folge: Gefährliche und abhängig machende Überversorgung für die Einen, unnötiger Schmerz durch Unterversorgung für die Anderen. Das muss nicht sein. ....

Mehr dazu im aktuellen Heft.

23.04.2012 Jugendschutz!

© phokrates, fotolia

Sonnenstudio = Selbstgefährdung

Eine 17-Jährige, ihre Eltern und ein Sonnenstudiobetreiber hatten eine Verfassungsbeschwerde eingereicht, weil Minderjährige seit 2009 hierzulande nicht mehr öffentliche Sonnenstudios besuchen dürfen. ....

Mehr dazu im aktuellen Heft.

16.4.2012 Ärztlicher Bereitschaftsdienst

© kraska/ fotolia

Neue, überregionale Rufnummer

Wenn Sie nachts oder am Wochenende wegen hohem Fieber oder bei Bauchschmerzen einen Arzt oder eine Ärztin in Ihrer Nähe erreichen wollten, mussten Sie bisher je nach Region oder Uhrzeit eine andere Telefonnummer wählen. Es gab über 1000 verschiedene. Damit ist nun Schluss: Ab dem 16. April 2012 gilt bundesweit als einheitliche Durchwahl 116 117.

9.4.2012 Achtung: Blutungen

© cbsva - Fotolia.com

Nahrungsergänzung Glukosamin

Glukosamin soll – glaubt man den Empfehlungen für Nahrungsergänzungsmittel im Internet – immer dann helfen, wenn Gelenke abgenutzt sind und deshalb schmerzen. Gelenkschutz und Unterstützung der Regeneration des Gelenkes, so lauten die üblichen Versprechungen. ....

Mehr dazu im aktuellen Heft.

2.4.2012 E-Zigaretten - ein Ende in Sicht?

Verborgene Risiken

Die elektronische Zigarette hat den Anschein einer sauberen, coolen Alternative zur qualmenden Kippe. Aber die gesundheitlichen Risiken sind nach wie vor ungeklärt (siehe GPSP 5/2009, S. 14; 6/2010, S.6). Wird an einer E-Zigarette stark gezogen, kann Nikotinlösung direkt in den Mund gelangen. So steht es in der Packungsbeilage der E-Zigarette „Dampfer“, die bis zu 24 mg Nikotin enthält.1 Da dies zu schweren Vergiftungen führen kann, fordert das „Forum Rauchfrei“ den Verkauf zu unterbinden.2 Zusätzlich sorgte jüngst die Explosion einer E-Zigarette beim Rauchen für Schlagzeilen. ....

Mehr dazu im aktuellen Heft.

28.3.2012 Mehr melden!

© Elke Brüser

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

Arzneimittel sind oft nützlich, sie können allerdings auch schaden. In der Medizin gilt: „Keine Wirkung ohne Nebenwirkung.“ Die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen macht in ihrer aktuellen Ausgabe deutlich, dass so manche schädliche Arzneimittelwirkung vermeidbar wäre. Dazu müssten Ärzte und Apotheker mindestens schwere unerwünschte Effekte konsequent melden. Neu ist: Auch Patienten und Patientinnen sind jetzt dazu aufgerufen. Doch die zuständigen Behörden sind darauf nicht vorbereitet.

19.3.2012 Penisverlängerung

© Thomas Kunz

Mehr als ein Schnitt im Schritt

Wieder einmal schwappt ein Trend aus den USA nach Deutschland: Die so genannte Penisverlängerung. Im Internet werden höchst obskure Mittelchen und Methoden, aber auch Operationen empfohlen. Die Deutsche Fachgesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen verfolgt solche Entwicklungen mit Sorge. ....

Mehr dazu im aktuellen Heft.

12.3.2012 Vergiss Alzheimer?

Ein provokantes Buch, das nachdenklich macht

Viele Menschen haben Angst vor Vergesslichkeit und Kontrollverlust im Alter. Das führt zu unnötigen Frühuntersuchungen und angeblich vorbeugenden Behandlungen. Andere Ursachen von Gedächtnisstörungen werden verkannt. Das sind die Kernthesen der Biologin und Wissenschaftsjournalistin Cornelia Stolze. ....

Mehr dazu im aktuellen Heft.

5.3.2012 Schnitt im Schritt

© Thomas Kunz

Medizinisch Skurriles als Karikatur

Operationen zur Penisverlängerung, Haifischknorpel gegen Krebs oder Schokoriegel zur Anhebung des Intelligenzquotienten – der Medizinmarkt bringt die seltsamsten Angebote hervor. Oft sind Karikaturen noch die beste Reaktion auf solchen Unsinn, finden zumindest die Macher der Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen.

27.2.2012 Ärger mit der Blase

© beerfan/fotolia

Entzündungen sind häufiger bei Frauen

Eine akute Harnblaseninfektion ist meist unangenehm und schmerzhaft. Viel trinken und entzündungshemmende Schmerzmittel können helfen. Die körpereigene Abwehr bewältigt dann nicht selten die bakterielle Infektion in wenigen Tagen (GPSP 2/2011, S. 12). Wenn das nicht klappt oder die Beschwerden sich zu lange hinziehen, dann unterstützen Antibiotika den Kampf gegen die Bakterien. ....

Mehr dazu im aktuellen Heft.

23.2.2012 Leben in Gefahr

© Feuerwehr Berlin

– Wähle 112!

Wann immer sich jemand plötzlich in einem lebensbedrohlichen Zustand befindet, hilft eine Telefonnummer: 112. Was sich hinter dieser Notrufnummer verbirgt und warum in akuten Notfällen der Ärztliche Bereitschaftsdienst nicht die richtige Adresse ist, berichtet die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen in ihrer jüngsten Ausgabe.

20.2.2012 Wenn Insulin-Pen oder Inhalator versagen

Fehlfunktionen richtig einschätzen

Wenn Insulin-Pens oder Asthma-Dosieraerosole nicht funktionieren, ist dies nicht nur ärgerlich, sondern manchmal sogar lebensbedrohlich. Oft sind diese technischen Geräte aber nicht wirklich defekt. Wir geben Tipps, wie Sie Fehlfunktionen vermeiden können. .....

Mehr dazu im aktuellen Heft.

10.2.2012 Internetdoktor

© Konstantin Sutyagin

Fernbehandlung per Computer?

Der Hausarzt bekommt Konkurrenz. Wer will, kann sich jetzt per Internet behandeln lassen: Untersuchung, Diagnose, Therapie – alles per Mausklick. Das kann nicht gutgehen, findet die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen.

26.1.2012 IGeL-Monitor

© Eric Isselée - fotolia.com

Neues Internetportal bringt mehr Licht ins Dunkel

Der Markt mit Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL), die in Arztpraxen angeboten werden, boomt. Der Medizinische Dienst des Verbandes der Krankenkassen hat jetzt ein Internetportal freigeschaltet: www.igel-monitor.de bewertet 24 solcher selbst zu zahlenden Leistungen. Immerhin zahlten Patienten 2010 aus eigener Tasche 1,5 Milliarden Euro für diverse IGeL, berichtete Gute Pillen – Schlechte Pillen kürzlich. Und wir bemängelten, dass dies passiert, obwohl ein großer Teil nutzlos ist und es bislang keine systematische Bewertung aller IGeL-Angebote gibt.

16.1.2012 Gefährliche Brustimplantate

© Jörg Schaber

Defizite im Schutz von Verbraucherinnen und Verbrauchern

Der Skandal um Brustimplantate weitet sich aus. Eine bessere Kontrolle für solche Medizinprodukte ist überfällig.

Im Frühjahr 2010 sind im Rahmen einer Inspektion Mängel bei der französischen Firma Poly Implants Prothèse (PIP) aufgefallen. Die französische Überwachungsbehörde untersagte daraufhin den Vertrieb von PIP-Brustimplantaten. – Viel zu spät, da es bereits Jahre zuvor Hinweise auf Unregelmäßigkeiten gab.

13.1.2012 Sägepalme:

© Jean Pol Grandmont

Unnütz bei Prostatabeschwerden 

Gegen Beschwerden beim Wasserlassen, die auf einer gutartigen Vergrößerung der Prostata beruhen, kann „Mann“ zahlreiche rezeptfreie pflanzliche Präparate kaufen. Stark beworben und am beliebtesten sind Mittel mit dem Fruchtextrakt der Sägepalme. Aber sie nützen nicht mehr als Plazebo, urteilt die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen.

19.12.2011 Schuppenflechte

© willpower - Fotolia.com

Patienten im Visier der Industrie

Mit immer neuen Methoden versuchen Pharmaunternehmen den direkten Kontakt zu Patienten und Selbsthilfegruppen herzustellen. Doch hinter den angepriesenen Service-Angeboten für Betroffene verbergen sich oft Verkaufsinteressen der Hersteller. Am Beispiel eines teuren Präparats gegen Schuppenflechte macht die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen in ihrer neuen Ausgabe deutlich, welche Strategien das Marketing anwendet.1

30.11.2011 Irreführend und unerträglich geschmacklos

© A. Ucke/ GPSP

Werbung für ein Krebsmedikament

Die Pharmafirma Eli Lilly verschickte kürzlich an Krebsärzte bunte Schachteln, die beim Öffnen einen Werbefilm für ein Krebsmedikament abspielen. Die munteren Footballspieler scheinen allerdings eher für ein Stärkungsmittel als für ein Chemotherapeutikum zu werben. Die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen hält solche Marketingmethoden für unethisch.

Dokumentation der Alimta®-Werbung bei Ärzten

25.11.2011 Stevia zum Süßen

© proffelice - Fotolia.com

Zugelassen als Lebensmittelzusatzstoff E 960

Bisher war es in der EU nicht erlaubt, Lebensmittel mit Bestandteilen oder Inhaltsstoffen der Pflanze Stevia rebaudiana Bertoni zu süßen (GPSP 2009/01, S.6). Das ist nun anders. Ab dem 2. Dezember 2011 dürfen Lebensmittelhersteller mit Inhaltsstoffen der südamerikanischen Pflanzenart, den Steviolglykosiden, vor allem in viele brennwertverminderte („kalorienarme“) Produkte kräftig Süße bringen.

4.11.2011 Arzneimittel

© HumerMedia - Fotolia.com

Mehr Risiken im Alter

Viele ältere Menschen vertragen ihre Medikamente nicht und müssen deshalb sogar ins Krankenhaus. Im Alter werden Medikamente oft falsch dosiert, manche Wirkstoffe sind besonders riskant. Hier sind vor allem die verschreibenden Ärzte gefordert. Denn es gibt hilfreiche Arzneimittel-Listen für eine altersgerechte Therapie, darauf weist die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen hin.

13.10.2011 Drei Gründe zum Feiern

Ehrungen für Mitbegründer von Gute Pillen - Schlechte Pillen

In diesem Jahr wurden drei Mitbegründer von „Gute Pillen - Schlechte Pillen“ für ihr Engagement und ihre fachliche Kompetenz geehrt. Die Georg-Klemperer-Medaille erhielt am 2. September der Kardiologe Prof. Dr. Walter Thimme. Ausgezeichnet wurde er für die Initiierung des Berliner Herzinfarktregisters und für jahrelange unabhängige Arzneimittelinformation. Dem Arzt und Apotheker Wolfgang Becker-Brüser wurde am 29. September das Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland überreicht. Geehrt wurde sein konsequenter Einsatz für die unabhängige Arzneimittelinformation. Und der Internist und Nephrologe Dr. Dietrich von Herrath nahm bereits am 7. Februar die Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland entgegen. Gewürdigt wurde ebenfalls sein Engagement für unabhängige Arzneimittelinformation.

7.10.2011 (K)ein Grund zum Feiern

© J. Schaaber

Pharma-Kampagne fördert gerechten Zugang zu Arzneimitteln

Ob ein Kranker zuverlässige Arzneimittel erhält, das hängt erheblich davon ab, in welchem Staat er geboren wurde und wie hoch sein Einkommen ist. Ihr 30-jähriges Jubiläum nutzte die Pharma-Kampagne, um auf einer Fachtagung mit Gästen aus Indien, Brasilien, Südafrika, den Niederlanden und den USA zu untersuchen, woran eine gerechte Verteilung von Arzneimitteln scheitert, welche Hindernisse aus dem Weg geräumt werden müssen und mit welchen Kampagnen das von Bielefeld aus koordinierte Netzwerk besonders erfolgreich war. Die Pharma-Kampagne gibt unter anderem den Pharma-Brief heraus, eine der vier Mutterzeitschriften von Gute Pillen - Schlechte Pillen.

20.9.2011 Selbsttötung: Heikles Akne-Medikament

© Elke Brüser

Heikles Akne-Medikament

Manche Medikamente können Menschen depressiv machen und sogar in den Suizid treiben. Auch der Arzneistoff Isotretinoin, den Ärzte bei schwerer Akne verschreiben können, steht in diesem Verdacht. Aknekranke und ihre Angehörige müssen über die möglichen psychischen Auswirkungen Bescheid wissen. Doch sie sind oft unzureichend über die Risiken informiert, warnt die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen.

24.8.2011 Pandemrix®: Impfstoff zu Schutt und Asche

© Annika Ucke

Pandemrix®: Impfstoff zu Schutt und Asche

Im Sommer 2009 hatten wir „Schweinegrippe“-Alarm.1 Und jetzt wird das derzeit letzte Kapitel in Sachen „Schweinegrippeimpfung“ geschrieben. Denn der damals für Deutschland produzierte Impfstoff Pandemrix® erreicht sein Verfallsdatum und muss entsorgt werden. Wenn die passende Müllverbrennungsanlage gefunden ist, sollen zirka 29 Millionen Dosierungen in Flammen aufgehen. Allein in Deutschland wird dadurch eine Viertelmilliarde Euro vernichtet. Das hätte nicht so kommen müssen, erinnert die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen.

22.8.2011 Brustkrebsmittel für Gesunde?

© Jörg Schaaber

Brustkrebsmittel für Gesunde

In den letzten Wochen machten Schlagzeilen wie „sensationeller Durchbruch im Kampf gegen Brustkrebs“ oder „Die Pille gegen Brustkrebs ist da“ die Runde. Das klingt, als ließe sich Brustkrebs durch ein bestimmtes Arzneimittel verhindern. Aber diese Annahme ist verfrüht, schreibt Gute Pillen – Schlechte Pillen in seiner aktuellen Ausgabe (GPSP 4/2011). Die Datenlage gibt das nicht her, und Pfizer hat für diese Primärprophylaxe mit dem Wirkstoff Exemestan noch gar keine Zulassung.

26.7.2011 Grünes Rezept

Grünes Rezept

So manche haben sich schon gewundert, wenn sie nach ihrem Arztbesuch ein grünes Rezept in Händen hielten. Diese Formulare verwenden Ärzte wie ein Privatrezept, also für Medikamente, die nicht von den Kassen erstattet werden. Was viele nicht wissen: Das „Grüne Rezept“ ist ein geschickter Werbetrick der Arzneimittelanbieter.

20.6.2011 Hilfe bei Laktoseintoleranz

© Brüser

Hilfe bei Laktoseintoleranz

Die Unverträglichkeit von Milchzucker ist weit verbreitet. Die Folgen für den Einzelnen sind sehr unterschiedlich. Panik ist jedenfalls nicht angebracht: Nicht alle Menschen mit Laktoseintoleranz leiden unter starken Beschwerden. Wenn der Körper empfindlich auf Milch reagiert, hilft meist eine Umstellung der Ernährung.

17.6.2011 Antibaby-Pillen mit Drospirenon in der Kritik

Was sind mögliche Alternativen zu Aida®, Petibelle®,Yasmin®,Yasminelle und Yaz®?

Zwei neue Studien deuten darauf hin, dass gefährliche Blutgerinnsel bei Pillen, die als Gestagen Drospirenon enthalten, häufiger vorkommen als zuvor gedacht, warnt Gute Pillen - Schlechte Pillen in seiner aktuellen Ausgabe (3/2011). Aida®, Petibelle®, Yasmin®, Yasminelle® und Yaz® sind Vertreter dieser Medikamentengruppe.
 

 

7.6.2011 EHEC

© Thomas Graf - Fotolia.com

Hefe bietet keinen Schutz

Apotheken bieten Produkte mit Hefe zur Behandlung von Durchfall an. Diese schützen nicht vor EHEC. Anbieter des Produkts Perenterol® forte haben jüngst dazu irreführende Werbung verbreitet. Selbst die Wirksamkeit von Perenterol® forte zur Behandlung von ganz alltäglichen Durchfällen ist generell unzureichend belegt. Die Firma UCB faxte an Apotheken Ende Mai 2011 Werbung für ihr Präparat Perenterol® forte unter der Überschrift „Achtung: EHEC-Bakterium breitet sich immer weiter aus!“.

 

26.5.2011 Dicht gemacht

© fotokalle - Fotolia.com

Stammzellenklinik XCell-Center stellt Betrieb ein

Nach vielfachen Beschwerden – GPSP berichtete in Heft 6/2009 – und Ermittlungen der Staatsanwaltschaft hat die Kölner Bezirksregierung endlich reagiert: Die niederländische Firma XCell-Center darf keine stammzellhaltigen Knochenmarkpräparate mehr abgeben. Das Unternehmen hat in seiner Düsseldorfer Klinik mit höchstumstrittenen Verfahren Schwerkranke und behinderte Menschen traktiert und gefährdet. Patienten mit Multipler Sklerose, Querschnittslähmung und Parkinsonkranke erhofften sich Heilung von „einer teuren, nutzlosen und risikoreichen Behandlung“, so Wolfgang Oertel von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN).

 

17.5.2011 Zeckenbiss?

Keine Panik

Endlich kommt der Sommer und damit auch wieder die Zecken - Störenfriede der Freizeitfreuden im Grünen. Denn Zecken können Krankheiten übertragen. Wie groß ist die Gefahr, wie kann man sich schützen?

29.3.2011 Jodtabletten nach Reaktorkatastrophe?

© Jörg Schaaber

Kein Anlass zur Einnahme

Soll man sich hierzulande vorsorglich Jodtabletten besorgen? Dies ist eine häufig gestellte Frage angesichts des Austritts von Radioaktivität aus den Atomreaktoren in Fukushima. Die Antwort lautet eindeutig nein. Hier die Gründe.

18.2.2011 Modafinil (Vigil®)

Riskanter Muntermacher zurückgepfiffen

Modafinil, besser bekannt als Vigil®, kann stimulierend wirken und hat sich als Muntermacher für Prüfung und Party einen zweifelhaften Namen gemacht. Ärzte dürfen das Mittel jetzt nur noch bei extremer Schläfrigkeit (Narkolepsie) verordnen, Kindern und Jugendlichen gar nicht. Das hatte die Europäische Arzneimittelbehörde wegen vielfältiger Risiken längst empfohlen. Nun endlich hat der Anbieter Cephalon die Anwendungsbereiche eingeschränkt.
 
 

2.2.2011 Schmerzmittel Paracetamol

Empfohlene Dosierungen einhalten

Paracetamol (Ben-u-ron, verschiedene Generika) ist eines der meist verwendeten rezeptfreien Schmerzmittel. Es eignet sich gut für Erwachsene und Kinder, für diese auch zur Fiebersenkung. Die jeweils empfohlene Dosierung darf jedoch keinesfalls überschritten werden. Sonst droht ein lebensbedrohlicher Leberschaden.
 
 

3.12.2010 Post bedient Männerträume

Lug und Betrug bei Potenzmitteln

Viele der angeblich natürlichen Präparate, die Männern eine härtere Erektion und mehr Lust beim Sex versprechen, sind keinen Cent wert oder sogar gefährlich.
 
 

29.10.2010 Melanotan: Auch das BfArM warnt

Riskante Bräune zum Zweiten

Die Gesundheitszeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen warnte ihre Leser und Leserinnen bereits im September (GPSP 5/2010, Seite 7) vor Bräune durch Melanotan. Die Risiken des Mittels, das illegal zum Beispiel im Internet angeboten wird, sind unkalkulierbar. Es hat keine Zulassung!

http://gutepillen-schlechtepillen.de/pages/presse/pressemitteilungen.php

http://www.bfarm.de/cln_094/DE/BfArM/Presse/mitteil2010/pm14-2010.html

14.10.2010 Melanotan:

Riskante Bräune

Der Sommer ist vorbei, und die Bräune soll konserviert werden. Denn Bräune gilt als attraktiv. Hierzu werden Hautbräuner nicht nur äußerlich aufgetragen, sondern geschluckt oder sogar gespritzt – ein gefährliches Unterfangen.
 

24.9.2010 Diabetesmittel Rosiglitazon (Avandia® u.a.) abgestürzt

Gute Pillen - Schlechte Pillen hat mehrfach gewarnt

Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen hatte bereits vor zwei Jahren gewarnt: „Auf Rosiglitazon (Avandia®) sollte aber besser verzichtet werden, denn die Risiken sind größer als der Nutzen.“ (GPSP 6/2008, S. 14) In einem längst überfälligen Schritt hat die europäische Arzneibehörde EMA nun die Marktrücknahme des Diabetesmittel Rosiglitazon (Avandia® u.a.) empfohlen. Und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat daraufhin den Vertriebsstopp zum 1. November angeordnet. Patienten haben damit Zeit zu einer Umstellung und sollten dafür unbedingt ihren Arzt aufsuchen. Auf keinen Fall einfach das Medikament absetzen!
 

21.9.2010 Gefährliche Potenzmittel aus dem Internet

Gefährliche Potenzmittel aus dem Internet

Das schweizerische Arzneimittelinstitut swissmedic warnt vor gefährlichen Potenzmitteln aus dem Internet. Das Institut hat 120 beschlagnahmte Proben importierter Erektionsförderer im Labor untersucht und fand bei 48 (40%) der 120 untersuchten Präparate gravierende Mängel: zu wenig Wirkstoff, viel zu viel Wirkstoff, andere Wirkstoffe als deklariert, chemische Wirkstoffe in angeblich „natürlichen“ Produkten und gefälschte Präparate. http://www.swissmedic.ch/aktuell/00003/01385/index.html?lang=de

7.9.2010 Bachblüten: Nicht besser als Plazebo

© Wagner-Ahlfs

Bachblüten: Nicht besser als Plazebo

In Gute Pillen - Schlechte Pillen (Heft 3/2010, S. 20) hatten wir Kaugummis mit Bachblüten unter die Lupe genommen. Diese werden für „Energie“ und „Selbstvertrauen“ oder einfach „im Notfall“ angeboten. Dabei scheinen vor allem die Anbieter über großes Selbstvertrauen zu verfügen: Eine Wirkung von Bachblüten ist wissenschaftlich nämlich nicht belegt.

16.8.2010 Vorsicht: Hautallergie durch Schmerzgele

Durch UV-Licht können Mittel mit Ketoprofen die Haut schädigen

(16.8.2010) Wer ein Schmerzgel mit dem Wirkstoff Ketoprofen benutzt, um etwa Schwellungen nach einem Sportunfall oder Entzündungen von gelenknahen Sehnen, Bändern oder der Gelenkkapsel zu behandeln, sollte auf der Hut sein: Denn UV-Licht – auch das von Wolken abgeschwächte – kann eine fototoxische oder fotoallergische Reaktion auslösen.
 

14.7.2010 Quallen - Qualen

Verschlimmert durch falsche Behandlung

Strömungen treiben im Sommer oftmals Schwärme von Quallen an die Küsten von Nord-, Ostsee und Mittelmeer. Das verdirbt vielen Urlaubern die Ferien am Strand.
 

6.7.2010 WHO unter Einfluss

© WHO/R. Virot

Wer redete bei Schweinegrippe – Pandemie mit?

(6.7.2010) Die Weltgesundheits- organisation (WHO) hat die Schweinegrippe frühzeitig als Pandemie eingestuft und damit unnötig Ängste ausgelöst. Jetzt muss sich die WHO fragen lassen, welchen Einfluss Arzneimittelhersteller auf ihre Entscheidung hatten und wie es zu der weltweit gigantischen Geldverschwendung für Impfstoffe und Grippemittel kam.

19.5.2010 Insulintherapie für zuckerkranke Kinder auf dem Prüfstand

Fehlinformationen: Report Mainz schürt Ängste. Eltern verunsichert

Kunstinsuline (Insulinanaloga) sind erheblich teurer als Humaninsuline. Aber ob sie auch besser sind als diese, ist nicht geklärt. Speziell für Kinder fehlen Studien.
 

3.5.2010 Was bedeutet es, wenn ein Produkt ein "Medizinprodukt" ist, oder wenn der Hersteller betont, dass es das nur in der Apotheke gibt?

Was bedeutet es, wenn ein Produkt ein "Medizinprodukt" ist, oder wenn der Hersteller betont, dass es das nur in der Apotheke gibt? Das klingt alles nach Medizin und Wirkung, hat aber auch eine ganze Menge mit Marketing zu tun. Unser Redakteur Wolfgang Becker-Brüser erläutert in einem Interview im Blog Plazeboalarm, was die Begriffe wirklich bedeuten.



Foto:
joho345

24.4.2010 Endlich! Haut- und Hämorrhoidenmittel mit Bufexamac vor dem Aus

Es ist unglaublich, wie lange bedenkliche Arzneimittel auf dem Markt bleiben und Patienten gefährden können, bevor die Notbremse gezogen wird. Warnungen vor Bufexamac gibt es seit zwei Jahrzehnten. Der entzündungshemmende Wirkstoff wird zur Behandlung von Ekzemen oder Neurodermitis angeboten und ist auch in zahlreichen Cremes, Salben und Zäpfchen gegen Hämorrhoiden enthalten ist. In Gute Pillen – Schlechte Pillen, rieten wir bereits vor vier Jahren von Bufexamac-haltigen Mitteln ab, „weil die Wirkung nicht belegt ist und das Mittel häufig selbst Ekzeme auslöst“. (GPSP 1/2006, Seite 10)



Foto:
Arneb

15.4.2010 Frühjahrsputz von innen

Fängt der Tod im Dickdarm an?

Mit Überschriften wie „Organismus fachgerecht entgiften“ wird auf tausenden von Internetseiten ungetrübtes Wohlbefinden für den ganzen Körper versprochen. So wie wir regelmäßig unsere Zähne putzen, sei es ganz normal, auch die inneren Organe regelmäßig zu reinigen. Doch ein Frühjahrs­putz für das Körperinnere ist Unfug.

12.2.2010 UMCKALOABO

© Stickpen

Patent für Herstellungsverfahren widerrufen

Die Arzneimittelfirma Schwabe verkaufte 2008 rund 5,5 Millionen Packungen des Pflanzenpräparats UMCKALOABO (Herstellerumsatz 40 Mio. €).

 

9.4.2010 Vorsicht! Gepanschtes aus dem Internet

Vorsicht! Gepanschtes aus dem Internet

Folgende als Nahrungsergänzungsmittel verkauften Präparate enthielten bei aktuellen Überprüfungen verbotene und verheimlichte, also nicht deklarierte chemische Wirkstoffe:

Über GPSP

Gute Pillen - Schlechte Pillen entsteht OHNE EINFLUSS DER PHARMAINDUSTRIE und erscheint OHNE WERBUNG.

Mit Nur für Abonnenten! gekennzeichnete Artikel sind nur für Abonnenten zugänglich, denn unsere Leserinnen und Leser finanzieren die Zeitschrift. Für Nicht-Abonnenten sind alle Artikel frei zugänglich, die älter als zwei Jahre sind, und außerdem bestimmte Rubriken wie "Gepanschtes" und "Werbung-Aufgepasst!

 

Abo-Bereich

 Kunden-Nr.
 Passwort

Hilfe, wie funktioniert die Anmeldung?

Kontakt

Zuzahlung sparen

Wenn Sie mit einem Rezept in die Apotheke gehen, müssen Sie in der Regel 5,- € bis 10,- € zuzahlen. Doch es gibt über 11.000 Arzneimittel, für die Sie nichts zuzahlen müssen. Unsere Suchmaschine hilft Ihnen bei der Suche nach zuzahlungsfreien Alternativen. 

mehr ►