10. Oktober 2016

Tuberkulose

Multiresistente Erreger

Tuberkulose: Multiresistente Erreger

Weltweit sterben jedes Jahr geschätzt 1,5 Millionen Menschen an Tuberkulose (Tbc oder TB). Sehr viel mehr erkranken an der ansteckenden Lungenkrankheit – hauptsächlich in armen Ländern, aber zunehmend auch in Südost- und Osteuropa. (GPSP 5/2015, S. 19)

© J. Schaaber
© J. Schaaber

Früher war TB auch in Deutschland allgegenwärtig. Im 19. Jahrhundert lebten hierzulande insbesondere die Arbeiter und ihre Familien unter unhygienischen und sehr beengten Wohnverhältnissen in den ständig wachsenden Städten. Viele junge Menschen – körperlich geschwächt durch miserable Arbeitsbedingungen – erkrankten an Tuberkulose und steckten ihre Kollegen und Angehörigen an. Ärzte und die Politik setzten damals auf Hygiene, saubere Luft und gutes Essen. In neuerbauten Lungenheilanstalten sollten sich die Kranken erholen und ihre Arbeitskraft wieder hergestellt werden. Endgültig geheilt wurden sie allerdings meist nicht.

Mehr dazu im aktuellen Heft


  • Kopfschmerz bei Kindern

    Wenn Kinder über Kopfweh klagen, denken manche Eltern, „geht ja bald wieder vorbei“. Andere fragen sich, ob eine ernsthafte Krankheit dahinter steckt.

  • Bunte Überraschungen

    Wenn der Urin plötzlich rot oder braun aussieht, kann das einen schon ziemlich erschrecken. Es ist aber manchmal harmlos, denn bestimmte Arzneimittel oder Nahrungsmittel können die schlichte Erklärung dafür sein.

  • Gute alte Pillen:

    Ibuprofen ist hierzulande einer der meistverschriebenen Wirkstoffe gegen Schmerz und Entzündung. In rezeptfreien Versionen ist er sogar der meistverkaufte. Ein guter Grund, den Stoff in der GPSP-Serie

  • Mehr unverzerrtes Wissen

    Als Patient erwartet man von seinem Arzt oder seiner Ärztin, dass sie auf dem aktuellen Wissensstand sind. Deshalb müssen sie sich regelmäßig fortbilden. Viele medizinische Fortbildungsveranstaltungen sind allerdings

  • Zugelassene Mittel nicht immer wirksam

    Pflanzliche und homöopathische Medikamente sind in einigen Verbraucherkreisen sehr beliebt, gelten sie doch als wirksame und „sanfte“ Mittel. Schonend ist aber vor allem der Umgang der Zulassungsbehörden mit diesen

  • Glosse:

    Das ist doch mal eine supergute Nachricht in Sachen Gesundheitsinformation: Unser aller Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, also das BfArM, „ist ab heute mit eigenem Kanal bei Twitter aktiv“.

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