8. August 2016

Tausendsassa Kokosöl?

Schöne Theorie. Schönes Geschäft. Schlechte Studienlage.

#110207196 © deagreez – Fotolia.com
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Ernährungsmoden wie Chia-Samen (GPSP 1/2016, S. 7) oder Weizengras versprechen Gesundheit und Fitness. Dort reiht sich seit neuestem auch Kokosöl mit allen möglichen gesundheitlichen Versprechungen ein. Doch ist der angebliche Nutzen überhaupt belegt?

Glaubt man der Werbung im Internet, gibt es endlich ein Mittel gegen fast alle gesundheitlichen Probleme: Kokosöl. Es soll unter anderem Herz und Kreislauf fit halten, Übergewicht vorbeugen und sogar Demenz bekämpfen. Vernünftige Leser und Leserinnen wissen längst: Wenn ein Mittel gegen alle möglichen Beschwerden helfen soll, ist Vorsicht geboten. Was also lässt sich aus wissenschaftlicher Sicht zum Nutzen von Kokosöl sagen? Wo stecken Risiken?


Mehr dazu im aktuellen Heft


  • Nährstoffe für den Rücken?

    Können einzelne Nährstoffe bei Rücken- oder Nervenschmerzen helfen? Das behauptet zumindest der Anbieter von Keltican® forte. Auch wenn man meinen könnte, es handle sich dabei um ein Medikament, ist dem nicht so. Rückenschmerzen sind weit verbreitet, unangenehm und mitunter enorm belastend. Wer Hilfe verspricht, kann daher mit Abnehmern für sein Therapieangebot rechnen.

  • Muskelschmerzen durch Statine

    Wer ein Statin-Medikament zur Cholesterinsenkung einnehmen muss, klagt manchmal über Muskelbeschwerden.

  • Reiseimpfungen

    Gerade bei Reisen in ferne Länder empfiehlt es sich, möglichst frühzeitig zu erkunden, welche gesundheitlichen Risiken es im Zielland gibt.

  • Mit der Extraportion Zucker

    Lebensmittelfirmen beeinflussen durch Werbung massiv die Ernährung von Kindern weltweit. Eine Selbstverpflichtung aus dem Jahr 2007 hat sich als heiße

  • Werbung Aufgepasst!

    Antibiotika können Leben retten. Aber je häufiger Antibiotiker zum Einsatz kommen, desto eher werden Bakterien gegen sie resistent - die Arznei wirkt nicht mehr.

  • Das Antibiotika-Dilemma

    Jeder Mensch trägt ein bis zwei Kilogramm Bakterien in sich. Ohne die kann er nicht leben. Die meisten Bakterien sind nützlich. Manche lösen Infektionen aus,

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Ausgabe 2017/04




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