3. Januar 2017

Schluss mit dem Minutentakt

Was bringt die Pflegereform 2017?

© highwaystarz/ fotolia.com
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Mehr als zehn Jahre lang wurde um ihn gerungen. Jetzt endlich kommt der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff. Davon profitieren vor allem Demenzkranke und andere Menschen mit geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen. Doch bei jeder Reform gibt es neben Gewinnern auch Verlierer. Und für die Beitragszahler wird es noch einmal teurer.

Am 1. Januar 2017 trat die zweite Stufe des so genannten Pflege­stärkungsgesetzes in Kraft. Während die erste Stufe, die seit Anfang 2016 gilt, nur leichte Verbesserungen brachte, ändert sich das deutsche Pflegesystem jetzt fundamental.

Aus Pflegestufen werden Pflegegrade
Bisher gab es drei Pflegestufen. Von der Pflegestufe hing ab, wie viel Geld ein Pflegebedürftiger von der Pflegeversicherung erhielt. Demenzkranke bekamen häufig nur eine eingeschränkte Alltagskompetenz anerkannt (inoffiziell „Pflegestufe 0“).

Mehr dazu im aktuellen Heft


  • Kopfschmerz bei Kindern

    Wenn Kinder über Kopfweh klagen, denken manche Eltern, „geht ja bald wieder vorbei“. Andere fragen sich, ob eine ernsthafte Krankheit dahinter steckt.

  • Bunte Überraschungen

    Wenn der Urin plötzlich rot oder braun aussieht, kann das einen schon ziemlich erschrecken. Es ist aber manchmal harmlos, denn bestimmte Arzneimittel oder Nahrungsmittel können die schlichte Erklärung dafür sein.

  • Gute alte Pillen:

    Ibuprofen ist hierzulande einer der meistverschriebenen Wirkstoffe gegen Schmerz und Entzündung. In rezeptfreien Versionen ist er sogar der meistverkaufte. Ein guter Grund, den Stoff in der GPSP-Serie

  • Mehr unverzerrtes Wissen

    Als Patient erwartet man von seinem Arzt oder seiner Ärztin, dass sie auf dem aktuellen Wissensstand sind. Deshalb müssen sie sich regelmäßig fortbilden. Viele medizinische Fortbildungsveranstaltungen sind allerdings

  • Zugelassene Mittel nicht immer wirksam

    Pflanzliche und homöopathische Medikamente sind in einigen Verbraucherkreisen sehr beliebt, gelten sie doch als wirksame und „sanfte“ Mittel. Schonend ist aber vor allem der Umgang der Zulassungsbehörden mit diesen

  • Glosse:

    Das ist doch mal eine supergute Nachricht in Sachen Gesundheitsinformation: Unser aller Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, also das BfArM, „ist ab heute mit eigenem Kanal bei Twitter aktiv“.

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Ausgabe 2017/02




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