20. Februar 2017

Noch gesund oder schon krank?

Wenn Grenzwerte immer niedriger werden

© Gina Sanders/ fotolia.com
© Gina Sanders/ fotolia.com

Für die Diagnose einer Erkrankung sind häufig auch Messwerte wichtig. Die Grenzen, ab denen Werte als krankhaft gelten, sind in den letzten Jahren in vielen Fällen gesenkt worden. Ob der Patient oder die Patientin tatsächlich davon profitiert, ist aber oft fraglich.

Im Idealfall wäre es ganz einfach: Innerhalb eines bestimmten Bereichs von Blutdruck, Blutzucker oder Körpergewicht ist ein Mensch gesund, bei Abweichungen eindeutig krank. Und wenn die Werte wieder auf das „normale“ Niveau gebracht werden, kann nichts mehr passieren.

Das Leben ist jedoch deutlich komplexer: Viele Laborwerte zeigen nicht eindeutig eine Krankheit an, sondern sind sogenannte Risikofaktoren (GPSP 6/2016, S. 4). So steigt mit zunehmendem Blutdruck oder bei erhöhten Blutzuckerwerten die Wahrscheinlichkeit, in der Zukunft einen Schlaganfall zu bekommen – oder dass die Niere oder die Netzhaut des Auges Schaden nimmt.

Mehr dazu im aktuellen Heft


  • Oh, schon Nikolaus …

    Haben Sie immer noch keine Ideen, was Sie all denen schenken, die Ihnen lieb und teuer sind? Wir hätten da einen gesunden Tipp: Wie wäre es mit einem Geschenk-Abo von Gute Pillen - Schlechte Pillen?

  • Akute Divertikulitis

    Viele haben sie, aber nur wenige mögen darüber sprechen: Darmprobleme. Ursache dafür können Ausstülpungen im Darm sein, die sogenannten Divertikel. Sind sie entzündet, verursachen sie Beschwerden. Lesen Sie, warum bei

  • Werbung Aufgepasst!

    Keine Frage: Lippenherpes schmerzt und nervt. Der Anbieter von Lysi®-Herp verspricht gleich dreifache Hilfe: Die Heilung beschleunigen, Symptome wie Brennen und Schmerzen verringern und bei regelmäßigem Verzehr

  • HPV-Impfung

    Die Impfung gegen Humane Papilloma-Viren ist seit rund zehn Jahren auf dem Markt. Gute Pillen – Schlechte Pillen erklärt Nutzen und Risiken – allerdings sind viele Fragen immer noch offen.

  • Nachgefragt: Lebensqualität bis zuletzt

    Selbst wenn keine Heilung mehr möglich ist, können Ärzte dennoch etwas für ihre Patienten und Patientinnen tun. Welche Möglichkeiten bietet die Medizin bei lebensbegrenzenden Erkrankungen? Und was müssen wir über das Sterben wissen?

  • Vorhofflimmern behandeln

    Bei manchen Menschen gerät der Herzschlag aus dem Takt: Der normale regelmäßige Sinusrhythmus schlägt um in eine Absolute Arrhythmie. Die Herzvorhöfe beginnen zu „flimmern“, d.h., ihre geordnete elektrische Aktivität, die für die regelmäßige Aktion der Herzkammern sorgt,

GEPANSCHTES

Gepanschtes-Button-B272px

Heft-Archiv


Ausgabe 2017/06




AKTION

AKTION 1000 neue Abonnenten

Spenden

Unsere Informationen gefallen Ihnen?
SpendenWenn Sie Gute Pillen – Schlechte Pillen mit einer Spende unterstützen, hilft uns das, unabhängig und werbefrei zu sein. GPSP ist gemeinnützig. Spenden sind steuerlich absetzbar: Spendenportal.de