3. April 2017

Gute alte Pillen:

Ibuprofen

© Zerbor/ istockphoto.com
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Ibuprofen ist hierzulande einer der meistverschriebenen Wirkstoffe gegen Schmerz und Entzündung. In rezeptfreien Versionen ist er sogar der meistverkaufte. Ein guter Grund, den Stoff in der GPSP-Serie „Gute alte Pillen“ unter die Lupe zu nehmen. Welche Wirkstärke ist wann nötig? Mit Lysin oder ohne Lysin? Auf Rezept oder ohne Rezept? Viele offene Fragen.

Ungewöhnlich für den deutschen Arzneimittelmarkt: Es existieren mehrere Versionen. Bis 400 mg pro Pille gibt es Ibuprofen rezeptfrei in der Apotheke. Alle höher dosierten Präparate erfordern eine ärztliche Verschreibung.

Die Zulassung ist also dosisbezogen. Beim verschreibungsfreien Medikament dürfen Jugendliche und Erwachsene höchstens 400 mg pro Einzeldosis einnehmen und täglich nicht mehr als drei Tabletten (also 1.200 mg Ibuprofen) schlucken.1 Beim verschreibungspflichtigen Medikament darf das Doppelte eingenommen werden: bis zu 2.400 mg Ibuprofen pro Tag. Die maximale Einzeldosis beträgt 800 mg.2

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    Wenn es mit der Verhütung schiefgegangen ist, kann die „Pille danach“ hilfreich sein. Diese hormonelle Notfallverhütung verzögert den Eisprung und verhindert so die Entstehung einer ungewollten Schwangerschaft relativ sicher. 2015 wurde die „Pille danach“ rezeptfrei.

  • Helicobacter pylori

    Der australische Arzt Barry Marshall schluckte 1984 eine ordentliche Portion Helicobacter-Bakterien. Damit verpasste er sich eine Magenschleimhautentzündung, die er mit Antibiotika rasch wieder kurieren konnte. Zusammen mit seinem Kollegen Warren schrieb er Medizingeschichte.1 Denn sein Selbstversuch hatte bewiesen, was Wissenschaftler bis dahin für unmöglich gehalten hatten: In der Magenwand können Bakterien siedeln und Schaden anrichten. Marshalls Bakterientrunk aus dem Reagenzglas hatte also einen ganz wichtigen Auslöser der Gastritis entlarvt.

  • Herz-Check

    Wenn ein Leistungssportler im Wettkampf oder beim Training zusammengebrochen ist und nicht überlebte, erfährt man davon in den Medien.

  • Zu viel, zu wenig, nicht geschüttelt

    Sind Kinder krank, wird es für Eltern immer anstrengend. Sie sind besorgt, müssen trösten und beruhigen, nachts Wärmflaschen füllen, Fieber messen und zwischendurch

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