13. März 2017

Glosse:

Behördengezwitscher

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© zakokor/ fotolia.com

Das ist doch mal eine supergute Nachricht in Sachen Gesundheitsinformation: Unser aller Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, also das BfArM, „ist ab heute mit eigenem Kanal bei Twitter aktiv“. So frohlockte die maßgebliche deutsche Arzneimittelbehörde am 10. Januar 2017 per Pressemitteilung.1

Bürger, Patienten und Fachkreise bekämen Infos jetzt via Twitter unter @bfarm_de gezwitschert. „Denn unsere Zielgruppen erwarten von uns zu Recht, dass wir sie schnell und umfassend informieren“, ließ sich der Präsident des BfArM zitieren.

Das gelang nämlich bisher nicht immer, was sicher nur an deutscher Gründlichkeit liegt. Darum müssen sich etwa Journalisten bei Anfragen manchmal ein paar Tage länger gedulden oder gar Wochen auf eine Antwort warten. Was der Aktualität nicht gut tut. Aber nun gibt es ja diese topmoderne Möglichkeit.

Mehr dazu im aktuellen Heft


  • Nährstoffe für den Rücken?

    Können einzelne Nährstoffe bei Rücken- oder Nervenschmerzen helfen? Das behauptet zumindest der Anbieter von Keltican® forte. Auch wenn man meinen könnte, es handle sich dabei um ein Medikament, ist dem nicht so. Rückenschmerzen sind weit verbreitet, unangenehm und mitunter enorm belastend. Wer Hilfe verspricht, kann daher mit Abnehmern für sein Therapieangebot rechnen.

  • Muskelschmerzen durch Statine

    Wer ein Statin-Medikament zur Cholesterinsenkung einnehmen muss, klagt manchmal über Muskelbeschwerden.

  • Reiseimpfungen

    Gerade bei Reisen in ferne Länder empfiehlt es sich, möglichst frühzeitig zu erkunden, welche gesundheitlichen Risiken es im Zielland gibt.

  • Mit der Extraportion Zucker

    Lebensmittelfirmen beeinflussen durch Werbung massiv die Ernährung von Kindern weltweit. Eine Selbstverpflichtung aus dem Jahr 2007 hat sich als heiße

  • Werbung Aufgepasst!

    Antibiotika können Leben retten. Aber je häufiger Antibiotiker zum Einsatz kommen, desto eher werden Bakterien gegen sie resistent - die Arznei wirkt nicht mehr.

  • Das Antibiotika-Dilemma

    Jeder Mensch trägt ein bis zwei Kilogramm Bakterien in sich. Ohne die kann er nicht leben. Die meisten Bakterien sind nützlich. Manche lösen Infektionen aus,

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