13. März 2017

Glosse:

Behördengezwitscher

Fotolia_75466546_300
© zakokor/ fotolia.com

Das ist doch mal eine supergute Nachricht in Sachen Gesundheitsinformation: Unser aller Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, also das BfArM, „ist ab heute mit eigenem Kanal bei Twitter aktiv“. So frohlockte die maßgebliche deutsche Arzneimittelbehörde am 10. Januar 2017 per Pressemitteilung.1

Bürger, Patienten und Fachkreise bekämen Infos jetzt via Twitter unter @bfarm_de gezwitschert. „Denn unsere Zielgruppen erwarten von uns zu Recht, dass wir sie schnell und umfassend informieren“, ließ sich der Präsident des BfArM zitieren.

Das gelang nämlich bisher nicht immer, was sicher nur an deutscher Gründlichkeit liegt. Darum müssen sich etwa Journalisten bei Anfragen manchmal ein paar Tage länger gedulden oder gar Wochen auf eine Antwort warten. Was der Aktualität nicht gut tut. Aber nun gibt es ja diese topmoderne Möglichkeit.

Mehr dazu im aktuellen Heft


  • Furore um neuen Lipidsenker

    Der neue Wirkstoff Evolocumab verringert laut der sogenannten FOURIER-Studie lebensgefährliche Situationen wie Herzinfarkt oder Schlaganfälle bei Menschen mit zu viel LDL-Cholesterin im Blut. Das klingt gut, doch viele Fragen bleiben. Gute Pillen – Schlechte Pillen schließt sich dem Hype um Evolocumab nicht an und rät zum bewährten Behandlungsprozedere in Form von Statinen.

  • Gepanschtes: Kriminell

    Weil eine Frau durch ein angeblich traditionelles Kräutermittel schwer geschädigt wurde, warnte eine Internetplattform aus Singapur vor dem Produkt

  • Methadon gegen Krebs?

    Wenn Krebskranke starke Schmerzen haben, wirken Opioid-Schmerzmittel wie Morphin gut schmerzlindernd. Könnte das Opioid Methadon, das hierzulande

  • Aufgefrischt: … und wieder die Aktionäre zuerst

    Die Zulassung von Glybera® (Alipogentiparvovec), einem Mittel gegen eine seltene Fettstoffwechselstörung, war von Anfang an zweifelhaft (GPSP 5/2015, S. 11).

  • Mit Medikamenten in den Urlaub

    Mit einer chronischen Erkrankung in die Karibik? Wenn der Arzt das medizinische Okay gibt, sollten die Reisevorbereitungen so bald wie möglich beginnen.

  • Werbung Aufgepasst!

    Wenn es mit der Verhütung schiefgegangen ist, kann die „Pille danach“ hilfreich sein. Diese hormonelle Notfallverhütung verzögert den Eisprung

GEPANSCHTES

Gepanschtes-Button-B272px

Heft-Archiv


Ausgabe 2017/05




Geschenk-Abo

GPSP_Geschenk-Abo_2015-300px

Spenden

Unsere Informationen gefallen Ihnen?
SpendenWenn Sie Gute Pillen – Schlechte Pillen mit einer Spende unterstützen, hilft uns das, unabhängig und werbefrei zu sein. GPSP ist gemeinnützig. Spenden sind steuerlich absetzbar: Spendenportal.de