17. Oktober 2016

Gepanschtes: Wer kann illegalen Verkauf stoppen?

… nur die Verbraucher selbst.

Gegen Anbieter illegaler Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel gehen von Zeit zu Zeit weltweit Behörden in einer konzertierten Aktion vor (GPSP 6/2010, S. 14). Bei der diesjährigen Aktionswoche im Juni haben mehr als 100 Staaten mitgemacht.

Allein in Deutschland wird nun in 89 Fällen gegen die Betreiber von 60 Internetseiten ermittelt. Diese sind meist international organisiert und bieten nicht zugelassene Arzneimittel beziehungsweise Produkte mit gefährlichen Bestandteilen an – darunter oft gepanschte Nahrungsergänzungsmittel.1 Einerseits ist die Aktion ein Erfolg. Andererseits ändert sie nichts Grundsätzliches. Denn die international agierenden Fälscher und Panscher sind skrupellos und – jedenfalls so – nicht zu bremsen.

Mehr dazu im aktuellen Heft


  • Cholesterin nicht dämonisieren

    Wie stark beeinflussen Blutfettwerte das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall? Und wann kann es sinnvoll sein, bei erhöhtem Cholesterinspiegel einen Lipidsenker einzunehmen?

  • Schluss mit dem Minutentakt

    Mehr als zehn Jahre lang wurde um ihn gerungen. Jetzt endlich kommt der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff. Davon profitieren vor allem Demenzkranke und andere Menschen mit geistigen Behinderungen oder psychischen

  • Werbung – Aufgepasst!

    Mit einem Malbuch für Kinder wirbt das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim für sein neues Abführmittel „Dulcolax® NP Kinder“.1 Die Geschichte darin:

  • Kein Brief mit sieben Siegeln

    Arztberichte werden in medizinischer Fachsprache formuliert. Nur so können Ärzte und Ärztinnen präzise den Gesundheitszustand ihrer Patienten und Patientinnen dokumentieren und sich austauschen.

  • Unschlagbares Cortison

    Cortison wird seit mehr als 70 Jahren vielfältig und wirkungsvoll zur Behandlung von Entzündungen eingesetzt, oft sogar lebensrettend, etwa bei einem allergischen Schock.

  • Wechseljahre: Verborgene Probleme

    Während der Wechseljahre produziert der weibliche Körper weniger Östrogene. Das macht nicht nur die Gesichtshaut dünner und spröder. Auch die Schleimhaut der Scheide wird weniger durchblutet,

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