15. Mai 2017

Gepanschtes:

Vollmundige Versprechungen

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© Schlierner/ fotolia

Weit mehr als eine Milliarde Euro geben Deutsche Jahr für Jahr für Nahrungsergänzungsmittel aus. Nach einer repräsentativen forsa-Umfrage1 im Auftrag der Verbraucherzentralen hatte in den sechs Monaten zuvor jeder dritte Befragte mindestens ein Nahrungsergänzungsmittel eingenommen. Die meisten von ihnen glauben, so das Ergebnis der Befragung, dass die Produkte gut für ihre Gesundheit sind. Und fast jeder Zweite ist der Ansicht, dass Wirksamkeit und Sicherheit von Nahrungsergänzungsmitteln staatlich geprüft werden – obwohl dies definitiv nicht der Fall ist. Und auch das im Klartext: Nahrungsergänzungsmittel sind überwiegend überflüssig oder nützen nichts.

Mehr dazu im aktuellen Heft


  • Alkohol in der Schwangerschaft

    Ist ein Gläschen Wein egal? Oder doch besser Null Promille? Empfehlungen zum Alkoholkonsum in der Schwangerschaft werden derzeit wieder kontrovers diskutiert. Wir haben uns einmal die Studienlage angesehen.

  • Tripper

    Viele Geschlechtskrankheiten haben dank Aufklärungsmaßnahmen, größerer Akzeptanz von Kondomen, mehr Hygiene und Antibiotika an Schrecken verloren. Deutschland entschied sich sogar, die Meldepflicht für die meisten dieser durch Bakterien oder auch Viren verursachten Infektionen im Jahr 2001 abzuschaffen.

  • Unter dem Deckmantel der Forschung

    Wenn Patienten in die Forschung zu Arzneimitteln einbezogen werden, ist das an sich eine gute Sache.

  • Besser informiert, besser entscheiden

    Das Paul-Ehrlich-Institut ist die deutsche Kontrollbehörde für Impfstoffe.

  • Der perfide Zwilling

    Der Placebo-Effekt ist in der Medizin schon lange bekannt – und er hat durchaus seine guten Seiten.

  • Rezeptpflicht nötig

    Für viele Eltern ist es sicher unvorstellbar, ihrem kleinen Kind ein Medikament zu geben, damit es einschläft.

GEPANSCHTES

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Ausgabe 2018/01




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