23. Mai 2016

Das Schweigen der Behörden

Dubioser Schlankmacher: Asche statt Garcinia cambogia

Angeblich kann eine Pflanze namens Garcinia cambogia beim Abnehmen helfen. Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart (CVUA) hat zwei suspekte Produkte analysiert und fragt sich anschließend, ob es manchmal nicht besser sei, „wenn nicht drin ist was drauf steht“.1 Diesem makabren Gedanken wollen wir angesichts Tausender bedenklicher gepanschter Nahrungsergänzungsmittel sicher nicht unbesehen zustimmen. Vor allem, wenn die Öffentlichkeit nicht erfährt, welche Produkte untersucht wurden.

Der „Bericht aus dem Labor­alltag“, wie die Autorin aus dem CVUA ihren Report nennt, macht den Irrsinn der Lebensmittelkontrolle transparent: Erst prüfen und forschen behördliche Untersuchungsstellen mit viel Aufwand. Kommen sie dabei zu Untersuchungsergebnissen „mit Überraschungseffekt“1, werden die Ergebnisse nur verklausuliert veröffentlicht. Namen und Anbieter beanstandeter Produkte bleiben geheim. Angesichts derartiger Geheimniskrämerei können sich Verbraucher nicht schützen.

Mehr dazu im aktuellen Heft


  • Cholesterin nicht dämonisieren

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    Mehr als zehn Jahre lang wurde um ihn gerungen. Jetzt endlich kommt der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff. Davon profitieren vor allem Demenzkranke und andere Menschen mit geistigen Behinderungen oder psychischen

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    Arztberichte werden in medizinischer Fachsprache formuliert. Nur so können Ärzte und Ärztinnen präzise den Gesundheitszustand ihrer Patienten und Patientinnen dokumentieren und sich austauschen.

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    Während der Wechseljahre produziert der weibliche Körper weniger Östrogene. Das macht nicht nur die Gesichtshaut dünner und spröder. Auch die Schleimhaut der Scheide wird weniger durchblutet,

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