25. Oktober 2017

Billig bis tödlich

Gefährliche Schlankmacher & Co. aus dem Internet

© mojzagrebinfo/ pixabay.com
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Das ZDF-Magazin Frontal 21 hat mit Unterstützung von Gute Pillen – Schlechte Pillen zu gepanschten Diätpillen aus dem Internet recherchiert und dazu auch den GPSP-Mitbegründer Wolfgang Becker-Brüser zu unserer Datenbank „Gepanschtes“ interviewt. Den gesamten Beitrag finden Sie hier. Unsere GPSP-Datenbank zu gepanschten Produkten enthält bereits über 1.850 Mittel mit chemischen Arzneistoffen. Sie ist einmalig und frei zugänglich. Im Alphabetischen Register Gepanschtes finden Sie natürlich auch die in Frontal 21 vorgestellte Pille Li Da, eine gefährliche Panscherei.

Der Beitrag von Frontal 21 zu gepanschten Pillen aus dem Internet ist noch bis 24.10.2018 in der Mediathek abrufbar. Wer mehr wissen will, kann zudem direkt bei Gute Pillen – Schlechte Pillen recherchieren.

Hintergrund

Schlank, jung, schön, potent und stark – das sind Versprechungen, die viele Menschen dazu verleiten, Produkte im Internet zu bestellen. Nicht von ungefähr wird Vieles über Versandhändler im Internet geordert. Die Preise sind attraktiv, werbende Behauptungen besonders plakativ und verführerisch. Und Käufer und Käuferinnen schätzen den anonymen Erwerb von Produkten, die zum Beispiel die Erektion fördern bzw. das Gewicht reduzieren sollen.

Ein besonderes Problem sind angeblich „natürliche“ Produkte, die via Internet vermarktet werden, aber nicht deklarierte Arzneistoffe enthalten. Das können verschreibungspflichtige, nicht zugelassene oder verbotene Wirkstoffe sein. Solche Mittel erfasst GPSP in der Datenbank „Gepanschtes“.


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