14. November 2016

Behandlungsfehler

Wie wird Ihnen geholfen?

Keiner wünscht sich das: Die Behandlung geht schief, und Sie sind hinterher eher kränker als vorher. Aber auch Ärzten passieren Fehler. Einige Tipps, was Sie im Fall des Falles tun können.

© Gina Sanders/ fotolia.com
© Gina Sanders/ fotolia.com

Aus juristischer Sicht handelt es sich dann um einen Behandlungsfehler, wenn Arzt, Ärztin oder andere Mitarbeitende bei der Behandlung gegen allgemein anerkannte medizinische Standards verstoßen haben und daraus ein Schaden entstanden ist.1 Auch Fehler in Organisationsabläufen gehören dazu, beispielsweise Personenverwechslung: Wenn Sie eine Blutkonserve bekommen haben, die für einen anderen Patienten vorgesehen war.
Nicht jedes unerwünschte Ereignis ist zwangsläufig ein Behandlungsfehler. So können auch bei regelgerechter Behandlung Nebenwirkungen auftreten oder die Krankheit kann trotz bester Therapie fortschreiten. Auch fachgerecht durchgeführte Operationen bergen Risiken. Es kann zu Infektionen oder Störungen im Heilungsverlauf kommen, Medikamente können unerwünschte Effekte zeigen und Antibiotika wirkungslos bleiben, weil der Erreger resistent ist. Die zentrale Frage, ob ein Behandlungsfehler vorliegt, lautet demnach: Hätten es die Fachleute im Moment der Behandlung besser wissen und anders handeln müssen?

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