13. Juni 2016

Arzneimittel für Kinder

Besondere Sorgfalt nötig

© Ronnachai Palas – istock.com
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Kinder sind keine kleinen Erwachsenen und Jugendliche keine großen Kinder – auch nicht, wenn sie Arzneimittel benötigen. Der Körper nimmt manche Wirkstoffe je nach Altersstufe anders auf. Auch der Stoffwechsel arbeitet bei Neugeborenen, Säuglingen, Kleinkindern, Schulkindern, Jugendlichen und Erwachsenen unterschiedlich. Das müssen Eltern wissen und Ärzte berücksichtigen, wenn junge Menschen ein Medikament brauchen.

Eltern kennen das Problem: Kann ich meinem Kind eine halbe Tablette geben, wenn ich als Erwachsener eine ganze Tablette nehmen würde? Nein! So einfach ist es leider nicht. Zwar gibt es zum Beispiel Paracetamol und Ibuprofen in kindgerechten Dosierungen zu kaufen. Aber während für Erwachsene ausgetestet wurde, welche Dosis und welcher Einnahmerhythmus optimal sind, sucht man solche Studien für Kinder und Jugendliche meist vergebens. Das betrifft vor allem Herz-Kreislauf-Mittel, Narkosemittel, Antibiotika, Arzneimittel gegen Krebs – aber eben auch gängige Schmerzmittel.

Mehr dazu im aktuellen Heft


  • Cholesterin nicht dämonisieren

    Wie stark beeinflussen Blutfettwerte das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall? Und wann kann es sinnvoll sein, bei erhöhtem Cholesterinspiegel einen Lipidsenker einzunehmen?

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    Mehr als zehn Jahre lang wurde um ihn gerungen. Jetzt endlich kommt der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff. Davon profitieren vor allem Demenzkranke und andere Menschen mit geistigen Behinderungen oder psychischen

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    Mit einem Malbuch für Kinder wirbt das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim für sein neues Abführmittel „Dulcolax® NP Kinder“.1 Die Geschichte darin:

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    Arztberichte werden in medizinischer Fachsprache formuliert. Nur so können Ärzte und Ärztinnen präzise den Gesundheitszustand ihrer Patienten und Patientinnen dokumentieren und sich austauschen.

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