26. März 2018

Anwendungsbeobachtungen

Scheinstudien fürs Marketing?

© JasonDoiy/ iStockphoto.com
© JasonDoiy/ iStockphoto.com

Anwendungsbeobachtungen sollen eigentlich helfen, bei einem Medikament nach seiner Zulassung bisher unerkannte Nebenwirkungen aufzudecken. Leider tun sie das nur in wenigen Fällen. Aber warum?

Ein Medikament soll wirksam sein und möglichst wenige Risiken oder Nebenwirkungen (unerwünschte Arzneimittelwirkungen, UAW) haben – das wünscht sich wohl jeder. Weil neue Präparate bei ihrer Zulassung nur bei einer begrenzten Gruppe von Patienten untersucht wurden, ist es in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben, dass Pharmaunternehmen auch Arzneimittel, die schon auf dem Markt sind, hinsichtlich ihrer Risiken überwachen. Das geschieht oft per Anwendungsbeobachtung.1

Mehr dazu im aktuellen Heft


  • Hormontherapie und Wechseljahre

    Große, gut gemachte klinische Studien belegen, dass bei Frauen in und nach den Wechseljahren die Behandlung

  • Ausgeträumt

    Es sollte das dicke Geschäft werden: eine Pille für sexunlustige Frauen. Oder im Fachdeutsch: für Frauen

  • Marketing für Intimwaschlotion

    Ein Anbieter wirbt für seine Intimwaschlotion mit dem Argument, der Bedarf sei durch eine Umfrage unter

  • Besser abwarten?

    Bei Prostatakrebs ist nicht immer sofort eine Operation oder Bestrahlung notwendig. In manchen Fällen kann

  • Gepanschtes

    Das Ammenmärchen, dass Nashornpulver die Potenz des Mannes steigert, dezimiert seit Jahren die vom Aussterben

  • Moderne Mythen

    Lebensbedrohlich erkrankten Menschen werden oft ungeprüfte Mittel im Kampf gegen ihr Leiden angeboten.

GEPANSCHTES

Gepanschtes-Button-B272px

Heft-Archiv


Ausgabe 2018/02




AKTION

AKTION 1000 neue Abonnenten

Spenden

Unsere Informationen gefallen Ihnen?
SpendenWenn Sie Gute Pillen – Schlechte Pillen mit einer Spende unterstützen, hilft uns das, unabhängig und werbefrei zu sein. GPSP ist gemeinnützig. Spenden sind steuerlich absetzbar: Spendenportal.de