Gute Pillen – Schlechte Pillen: 2012 / 06 S. 24aL

Leserbrief:

Wasseraufbereitung

„Zu Ihrem Bericht „Brauchen wir Wasserfilter“ in Heft 4/2012 haben wir eine Frage. Wir haben uns vor einiger Zeit eine Wasserfilter-Anlage einbauen lassen. Das ge( lterte Wasser ist ohne Rückstände, also auch ohne Mineralien. Ist dieses Wasser gesundheitsschädigend?“ R.M.

GPSP: Vermutlich war Wasserenthärtung für Sie der Grund, die Anlage (wahrscheinlich ein Ionentauscher) zu installieren. Gesundheitlich dürfte Ihnen das aufbereitete Wasser aus der Filteranlage bei fachgerechter Wartung des Systems keine Nachteile bringen. Die Menge an Mineralstoffen, die man mit ungefiltertem Leitungswasser aufnimmt, ist relativ gering. Wenn Sie in einem Gebiet mit „hartem“, also calciumreichem Wasser leben und ihm Mineralstoffe durch Aufbereitung entziehen, entgehen Ihnen etwa 100 mg Calcium pro Liter, also eine Menge, die in etwa 10 g Emmentaler Käse oder einem halben Glas Vollmilch enthalten ist. Ein Vielfaches von Calcium und Mineralien nehmen Sie täglich mit der Nahrung zu sich.


Der Stand der Informationen entspricht dem Erscheinungsdatum des Hefts.

Hier finden Sie weitere Artikel zu verwandten Themen:

GEPANSCHTES

Gepanschtes-Button-B272px

Heft-Archiv


Titelbild dieser Ausgabe


AKTION

AKTION 1000 neue Abonnenten

Spenden

Unsere Informationen gefallen Ihnen?
SpendenWenn Sie Gute Pillen – Schlechte Pillen mit einer Spende unterstützen, hilft uns das, unabhängig und werbefrei zu sein. GPSP ist gemeinnützig. Spenden sind steuerlich absetzbar: Spendenportal.de