Gute Pillen – Schlechte Pillen: 2014 / 04 S. 14c

Kurz und knapp:

Vertrauliche Geburt: Hilfetelefon geschaltet

Seit Mai 2014 gibt es für werdende Mütter eine Anlaufstelle, wenn sie ihr Kind vertraulich – und weitgehend geheim – in einer Klinik oder nur unterstützt von einer Hebamme zur Welt bringen möchten. Ziel ist, dass immer weniger Babys in „Babyklappen“ abgegeben, ausgesetzt und gar getötet werden. Das neue Gesetz sieht eine ergebnisoffene, ausführliche Beratung vor. Sowohl die Geburt als auch Vor+óÔéĽÔÇ˙ und Nachsorge werden nach den Sätzen der gesetzlichen Krankenversicherung erstattet. Das Neugeborene soll in der Regel zur Adoption freigegeben werden, seine Mutter kann es aber vor dem Adoptionsbeschluss noch zurückerhalten. Im Alter von 16 Jahren kann das Kind dann die Identität seiner leiblichen Mutter erfahren. Mehr dazu unter www.geburt-vertraulich.de oder Tel. 0800 40 40 020.


Der Stand der Informationen entspricht dem Erscheinungsdatum des Hefts.

Hier finden Sie weitere Artikel zu verwandten Themen:

GEPANSCHTES

Gepanschtes-Button-B272px

Heft-Archiv


Titelbild dieser Ausgabe


Geschenk-Abo

GPSP_Geschenk-Abo_2015-300px

Spenden

Unsere Informationen gefallen Ihnen?
SpendenWenn Sie Gute Pillen – Schlechte Pillen mit einer Spende unterstützen, hilft uns das, unabhängig und werbefrei zu sein. GPSP ist gemeinnützig. Spenden sind steuerlich absetzbar: Spendenportal.de