Gute Pillen – Schlechte Pillen: 2010 / 06 S. 08d

Kurz und knapp:

Transparenz
Welche Firma bezahlt den Doktor?

In den USA entsteht eine Datenbank, die jedem ermöglicht nachzusehen, von welchem pharmazeutischen Unternehmen der eigene Arzt oder die Ärztin Geld für Vorträge, Beratung und anderes erhalten hat. Vorläufig speist nur ein Handvoll Firmen dort ihre Daten ein, aber es sind die ganz Großen wie der Gigant Pfizer, Eli Lilly, AstraZeneca und GlaxoSmithKline. Die „propublica“-Idee könnte für mehr Transparenz auch in deutschen Arztpraxen und Kliniken sorgen. Wer sich von der Datenbank ein Bildmachen will: http://projects.propublica. org/docdollars/ 


Quellen
1 Kay Brune, Universität Erlangen-Nürnberg, pers. Mitteilung und Bericht (K. Brune und M. Küster) auf dem Deutschen Schmerzkongress in Mannheim 2010
2 www.dggg.de/dggg-kongress/presseinformationen/nachwuchssorgen-in-dergynaekologie/
3 www.tagesspiegel.de/berlin/schule/debatte-umfruehe-schulpflicht-reisst-nicht-ab/1943718.html
4 arznei-telegramm 2010; 41, S. 103 und pers. Mitteilung von T.E. Elder, Autor einer der Studien.
5 Die Menge der verordneten Tagesdosierungen von Methylphenidat (Ritalin® u.a.) hat sich von 2000 bis 2009 vervierfacht. Schwabe U. und Paffrath D. (Hrsg.), Arzneiverordnungs-Report. Heidelberg 2010
6 www.gesundheitsinformation.de/index.702.de.html
7 Bf R Information Nr. 16/2008: Neue Humandaten zur Bewertung von Energydrinks (13.3.2008)


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