Gute Pillen – Schlechte Pillen: 2010 / 04 S. 08a

Kurz und knapp:

Sonnenschutz:
Heiße Ohren

Wenn die Sonne von oben brennt, sind die Ohren oft ungeschützt. Vor allem bei kurzen Haaren ist es wichtig, Kappe oder Sonnenhut zu tragen oder eine Creme mit hohem Lichtschutzfaktor zu benutzen. Eventuell ist sogar ein Sun-Blocker für die Ohrmuscheln nötig, um Verbrennungen durch UV-Strahlung zu verhindern, warnen Hals-Nasen-Ohren-Ärzte.1 Wer den Sonnenschutz vergessen hat, tut gut daran Ohrstecker zu entfernen, weil das Gewebe unangenehm anschwellen kann. Stark gerötete Ohren (Verbrennungen 1. Grades) sollte man für mindestens 10 Minuten kühlen, zum Beispiel mit einem feuchten Handtuch. Hausmittel, die gern verwendet werden, sind Quark- oder Buttermilchauflagen. Bilden sich Bläschen auf der Haut (Verbrennungen 2. Grades), sollte man zunächst kühlen und dann zum Arzt gehen. 


Quellen
1    Pressemitteilung Berufsverband der HNO-Ärzte, 29.4.2010
2    Pressemitteilung Berufsverband Deutscher Internisten 22.3.2010
3    Es sind zwei Impfungen nötig, aber schon 10 Tage nach der ersten besteht Impfschutz. Zwei Impfungen kosten ca. 120 €.
4    Bewertung von Natalizumab: atd Arzneimittel­daten­bank des arznei-telegramm (Stand: 31.5.2010)
5    DER ARZNEIMITTELBRIEF 2010; 44, S. 38
6    Mehr zu den Gefahren von Direktwerbung oder Direct to Consumer Advertising (DTCA) in GPSP 1/2008, S. 14 und 3/2007, S. 6.
7    Umweltbundesamt. Bisphenol A. Pressemitteilung vom 9.6.2010
8    www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/mysql_medien.php?anfrage=Kennummer&Suchwort=3782
9    Bisphenol A gelangt vor allem von Unternehmen, die die Substanz produzieren und verarbeiten, über Klärwerke in Flüsse und Seen.
      Rund ein Drittel der Weltproduktion stammt aus der EU (15 Staaten 2005), davon produziert Deutschland 70%.


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