Gute Pillen – Schlechte Pillen: 2007 / 04 S. 07c

Kurz und knapp:

Schlaganfall durch harte Drogen

Eineinhalb Millionen Menschen zwischen 12 und 59 Jahren haben Erfahrung mit aufputschenden Amphetaminen, ebenso viele haben schon Kokain genommen.3 Beide Drogen können Schlaganfall auslösen, indem sie den Blutdruck erhöhen. Das Risiko verfünffacht sich durch Amphetamine. Durch Kokain verdoppelt es sich. Wenn dadurch ein Blutgefäß im Gehirn platzt, entstehen Hirnblutungen (blutiger bzw. hämorrhagischer Schlaganfall). Kokain kann außerdem die Durchblutung behindern (mögliche Folge: Durchblutungsstörung, Schlaganfall).4


Quellen
1    Presseinfo der Initiative proDente, 10.5.2007
2    British Medical Journal 2007, 334, S.818
3    REITOX Bericht für Deutschland 2006
4    Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft, www.dsg-info.de
5    BfR Stellungnahme Nr. 14/2007 vom 3.5.2007; http://www.cancer.gov/cancertopics/pdq/cam/laetrile)
6    www.bzga.de unter: Forschung, aktuelle Studien, Pressemitteilung 30. Mai 2007
7    http://www.bund.net/lab/reddot2/aktuell_pressemitteilungen_6379.htm
8    British Medical Journal 2007, Vol. 334, S. 654
9    Der Tagesspiegel 7.6.2007
10  BfR Stellungnahme Nr. 16/2007 vom 17. April 2007



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