Gute Pillen – Schlechte Pillen: 2014 / 05 S. 14c

Kurz und knapp:

Krebsmythen – „infektion“ über das internet

Wer im Internet den Suchbegriff „Krebs“ eingibt, findet eine Menge kurioser und nicht belegter Informationen zur Vorbeugung und Behandlung. Über das Netz verbreiten sie sich rasch und ungebremst, wie ein Virus. Krebserkrankungen werden sogar als „Strafe für Eitelkeit“ oder persönliche „Sünden“ dargestellt. Der Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums (dkfz) ist Gerüchten und Spekulationen nachgegangen und hat sie kommentiert: „Krebsmythen: Kein Grund zur Sorge.“ Insbesondere ängstliche Menschen, die sich vor Krebserkrankungen schützen möchten, und Krebspatienten, die für ihre Erkrankung sich selbst oder bestimmte Lebensbedingungen verantwortlich machen, finden hier wichtige Informationen und Entlastung. Es geht um angeblich ansteckende Krebsviren, Brustkrebs durch enge BHs, Krebsdiäten, eine Tumoraktivierung durch Operationen, Kosmetika und so weiter. Es kann entlastend sein, dass man sich nicht über alles Sorgen machen muss.


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