Gute Pillen – Schlechte Pillen: 2013 / 02 S. 14a

Kurz und knapp:

Hüpfburgen
Verletzungen vermeiden

Für viele Kinder sind die bunten, aufblasbaren Hüpfburgen ein Vergnügen. Aber das kann auch mal daneben gehen, wenn sie beim Hüpfen mit anderen (größeren) Kindern zusammenstoßen, oder gar nach einem gewagten Sprung auf dem harten Boden landen. Eine US-amerikanische Studie hat festgestellt, dass Verletzungen bei hüpfenden Kindern in den letzten Jahren stark zugenommen haben.1 Meist handelt es sich um Zerrungen, Verstauchungen oder Knochenbrüche, aber auch Gesichts- und Kopfverletzungen kommen vor. Solche Verletzungen werden nicht nur mit Mängeln an den Hüpfburgen erklärt, sondern auch damit, dass oft zu viele Kinder gleichzeitig hüpfen oder ihre körperlichen Unterschiede zu groß sind. Auch Übermut spielt eine Rolle. Anderseits: GPSP findet, dass Kinder toben sollten und Verletzungen nie ganz vermeidbar sind. Eltern sollten allerdings die speziellen Risiken von Hüpfburgspaß kennen und ihre Kinder darauf aufmerksam machen.


Quelle
1 Meghan C et al. (2012) Pediatrics 130, S. 1076


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