Gute Pillen – Schlechte Pillen: 2014 / 01 S. 14b

Kurz und knapp:

Computertomografie

Strahlenbelastung bedenken

© Tyler Olson/ fotolia.com

Dass Röntgenaufnahmen in der medizinischen Diagnostik oft zwar wichtig sind, aber immer eine elektromagnetische Strahlenbelastung bedeuten, ist vielen Menschen bewusst. Wird eine Computertomografie (CT) gemacht, bei der mehrere Bilder aus unterschiedlicher Perspektive erstellt und vom Computer verarbeitet werden, ist die Strahlenbelastung höher. Ultraschall- und Magnetresonanztomographie (MRT) arbeiten hingegen ohne Röntgenstrahlen. – Seit langem wird diskutiert, ob ein CT das Risiko für Krebserkrankungen ansteigen lässt. Drei neuere Auswertungen weisen in diese Richtung.2 Die Studien zeigen, dass das Risiko für einen bösartigen Tumor (Malignom) etwas erhöht ist, wenn man als Kind oder Jugendlicher eine oder mehrere CT-Untersuchungen hatte. Langzeit-erfahrungen, die über 20 Beobachtungsjahre hinausgehen, fehlen allerdings noch. Auch wenn das Risiko von Krebs durch CT offenbar nur wenig zunimmt, sollten Ärzte die Strahlendosis gerade bei Kindern möglichst gering halten, erinnert DER ARZNEIMITTELBRIEF.2 Und Eltern müssen entsprechend aufgeklärt werden.


Quelle
2 DER ARZNEIMITTELBRIEF (2013) 8, S.62

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