Wolfgang Becker-Brüser

Wolfgang Becker-Brüser
Wolfgang Becker-Brüser

…. ist Arzt und Apotheker. Er hat an der FU Berlin Pharmazie und Medizin studiert und ist seit 1976 bei der A.T.I. Arzneimittelinformation Berlin GmbH tätig. Der unabhängige Informationsdienst arznei-telegramm® informiert vor allem Ärzte und Apotheker über neue Entwicklungen auf dem Arzneimittelmarkt und bewertet Medikamente auf der Grundlage zuverlässiger Studien. Die Ergebnisse fließen in verschiedene Publikationen ein, auch in eine große, immer aktuelle Datenbank, die Ärzte und Apotheker abonnieren können.

Seit 1996 ist Wolfgang Becker-Brüser Geschäftsführer der A.T.I. sowie Herausgeber und Chefredakteur des  arznei-telegramm®. Die Zeitschrift ist Mitglied der weltweiten Vereinigung von industrieunabhängigen Arzneimittelzeitschriften International Society of Drug Bulletins (ISDB): Alle Publikationen der A.T.I. sind werbefrei und entstehen ohne Einfluss der Pharmaindustrie. Sie werden ausschließlich durch Verkauf und bezahlte Abonnements finanziert.

Wolfgang Becker-Brüser gehört zu den Gründern von Gute Pillen -Schlechte Pillen. Denn: „Nicht nur Ärzte und Apotheker, auch Gesunde und Kranke haben ein Recht auf unabhängige Information.“ Zusammen mit Dietrich von Herrath (Arzneimittelbrief) und Jörg Schaaber (Pharma-Brief) ist er Geschäftsführer der Gute Pillen -Schlechte Pillen – Gemeinnützige Gesellschaft für unabhängige Gesundheitsinformation mbH.

a-t-Titelseite-0815-345px2011 wurde Wolfgang Becker-Brüser das Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland am Bande überreicht. Geehrt wurde sein konsequenter Einsatz für die unabhängige Arzneimittelinformation. In der Laudatio zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes heißt es: „Sie haben sich um die Schaffung von mehr Rationalität und Sicherheit bei der medikamentösen Therapie sehr verdient gemacht. Sie stellen Ihre Arbeit in den Dienst der Allgemeinheit, auch wenn Sie sich dabei mit mächtigen Einzelinteressen anlegen müssen.“ Weiter wird hervorgehoben, dass „Ihre Publikationen anzeigenfrei sind und die Finanzierung des arznei-telegramm® ausschließlich über Abonnenten erfolgt, denn nur so sind Sie und Ihre Redaktion vor dem Vorwurf der Parteilichkeit gefeit.“

Publikationen

Smartphone4-345pxMonatlich: Fundierte Bewertungen und Informationen über Arzneimittel stehen auf 8 Seiten im arznei-telegramm® (gedruckt, digital und für Smartphones optimiert).

Aktuell: blitz-telegramm (blitz-a-t). Es verbreitet per E-Mail tagesaktuell zwischen den Printausgaben therapierelevante Informationen an Abonnenten des arznei-telegramm®.

Das Arzneimittelkursbuch (AKB) ist ein Klassiker. Die letzte Ausgabe dieser industrieunabhängigen Arzneimittelübersicht für Ärzte oder Apotheker nennt und bewertet systematisch Nutzen, Risiken und Kosten von über 17.000 Arzneimitteln. 2012 wurde diese Buchreihe mit der 16. Ausgabe eingestellt, da sich der Informationsbedarf überwiegend auf die elektronische atd Arzneimitteldatenbank verlagert hat.

atd-schriftzug-345pxDie atd Arzneimitteldatenbank gibt es seit dem Jahr 2000 im Internet. Sie enthält Informationen zu Kosten, zu Nutzen und Risiken sowie Bewertungen von mehr als derzeit rund 20.000 Arzneimitteln. Auch diese Datenbank wird ohne Einfluss der Pharmaindustrie oder anderer Interessengruppen erarbeitet. Sie finanziert sich ausschließlich über Lizenzgebühren, die für den Zugang im Internet anfallen. „Denn unabhängige Information zum Nulltarif kann es nicht geben“, betont Wolfgang Becker-Brüser. „Und das gilt für das arznei-telegramm® und die atd Arzneimitteldatenbank genauso wie für Gute Pillen -Schlechte Pillen.“


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Ausgabe 2017/01




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