Jörg Schaaber

Joerg Schaaber
Jörg Schaaber

... ist Diplom Soziologe und Gesundheitswissenschaftler (Master of Public Health). Er arbeitet seit über 30 Jahren für die BUKO Pharma-Kampagne in Bielefeld die sich kritisch mit der internationalen Vermarktungspraxis der Pharmaindustrie auseinandersetzt. Dem Verkauf unsinniger Produkte, den oft täuschenden Werbeversprechen und der gezielten Beeinflussung von Ärzten und Verbrauchern – zum Beispiel durch selektives Zitieren von Studienergebnissen – gilt seine besondere Aufmerksamkeit. Insofern ist es logisch, dass er bei Gute Pillen - Schlechte Pillen von Anfang an dabei war. „Denn besonders für Patienten und Patientinnen fehlen unabhängige Informationen nicht nur in armen Ländern, sondern auch hierzulande fast völlig.“

Dipl. Soz. Jörg Schaaber MPH ist Chefredakteur des Pharma-Brief. Er ist Mitbegründer des globalen Netzwerks Health Action International (HAI) und war viele Jahre im Europa-Vorstand von HAI. Seit 2008 ist er Präsident der International Society of Drug Bulletins (ISDB). Jörg Schaaber ist Patientenvertreter im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), der darüber entscheidet, welche Arzneimittel die Krankenkassen bezahlen.

Jörg Schaaber veröffentlichte zahlreiche Artikel zur Manipulationen bei Arzneimittelstudien, zu irrationaler Medikamentenvermarktung und zur internationalen Gesundheitspolitik.

Keine Medikamente für die Armen?

 

Bücher und Buchbeiträge
  • Keine Medikamente für die Armen? Hindernisse auf dem Weg zu einer gerechten Arzneimittelversorgung am Beispiel AIDS. Frankfurt am Main 2005: Mabuse-Verlag, 288 S.
  • Warum unabhängige Arzneimittelzeitschriften und Fortbildungsveranstaltungen wichtig sind. (mit Kochen MM, Müller Oerlinghausen B und Niebling W). In: Lieb K et al. (Hrsg). Interessenkonflikte in der Medizin. Berlin, Heidelberg 2011: Springer Medizin, S. 237-252
  • Arzneimittel um jeden Preis? Ein Exkurs über die Macht der Pharmaindustrie. In: Gerlinger T et al. (Hrsg) Politik für Gesundheit. Bern 2010: Hans Huber Verlag
  • Unentbehrliche Arzneimittel und globale Pharmapolitik. In: Razum/Zeeb/Laaser (Hrsg.). Globalisierung – Gerechtigkeit – Gesundheit. Bern 2006: Hans Huber Verlag, S. 201-215
  • Nehm ich’s oder nehm ich’s nicht? Rationaler Arzneimittelgebrauch zwischen Utopie und Praxis. In: Jahrbuch für Kritische Medizin. Hamburg 2000: Argument-Verlag, S. 97-108

 

 

Pharma-BriefEine kleine Auswahl an Artikeln

·     Die Latte höher legen. Wir brauchen nicht mehr, sondern bessere Medikamente. Pharma-Brief 8/2012, S. 5

·     Brand eins Wissen oder Werbung. Wie die Pharmaindustrie ihr Image aufpoliert
Pharma-Brief 8/2012, S. 6

·     Propaganda für PatientInnen öffentlich bezuschusst. Eupati bietet Fortbildung in Herstellerinteresse. Pharma-Brief 5/2012, S. 3-5

·     Pharmaforschung auf Irrwegen G +G 10/2011, S. 48

·     Was Forschung wirklich kostet. Erhebliche Zweifel an Industrie-Behauptungen. Pharma-Brief 2-3/2011, S. 3

·     Fliegender Seitenwechsel. Ex-EMA Chef berät Pharmaindustrie. Pharma-Brief, 2-3/2011, S. 5

·     Arzneimittel in Europa. Ein Überblick. Pharma-Brief 1/2011, S. 3-4

·     Big Pharma unbelehrbar? Strafen für illegales Marketing zu lasch. Pharma-Brief 10/2010, S. 6

·     Industrie als Informationsgeber? Verzerrungen gratis. Pharma-Brief 3/2010, S. 1

·     Schwachstellen im System. Transparenz und strengere Zulassung Voraussetzung für gute Versorgung, Pharma-Brief 2/2010, S. 3

·     Erschlagt den Boten – JAMA mag Kritik an Interessenkonflikten nicht. Pharma-Brief 3-4/2009, S. 6-7

·     ... Und raus bist du – Kritischer Wissenschaftler von FDA ausgeladen. Pharma-Brief2/2009, S. 3

·     Industrie-Geister – Wer schreibt an Arzneimittelstudien mit? Pharma-Brief 4/2007

·     Direktwerbung für rezeptpflichtige Arzneimittel – Verbraucheraufklärung oder Beitrag zur Medikalisierung? (mit Hedwig Diekwisch). Zeitschrift für Allgemeinmedizin 8/2009, S. 329-335

·     Risiken erfolgreich vermarktet. Die Methoden von Merck & Co zum Schutz des COX-2 Hemmers Rofecoxib Pharma-Brief 4/2005, S. 1

·     Mehr Schein als Sein – Warum die HPV-Impfung überschätzt wird. Pharma-Brief 3-4/2009, S. 1-3

·     HPV-Impfung: Versprechen, Fakten und offene Fragen. Die Krankenversicherung 9/2009, S. 184-187

 

 

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