Gute Pillen – Schlechte Pillen: 2014 / 03 S. 17a

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Buchtipp:

Meine Laborwerte

Meine Laborwerte
 © Berlin: Stiftung Warentest

Ihr Arzt hat ein „kleines Blutbild“ gemacht – und Sie sitzen nun zu Hause ratlos vor dem Laborbericht? Ein kürzlich erschienener, kleinformatiger Ratgeber der Stiftung Warentest kann Ihnen beim Entschlüsseln des Berichts helfen. „Meine Laborwerte“ ist weitgehend leicht verständlich geschrieben. Es werden die typischen Einzelwerte für das kleine und das große Blutbild erläutert (die so genannten Parameter) und 29 weitere Laborwerte besprochen.

Grundsätzlich folgt die Autorin bei jedem Laborwert dem Schema: Wann ist es notwendig, den Wert zu messen? Für welche Körperfunktionen spielt er eine Rolle? Was bedeuten zu hohe oder zu niedrige Werte? Was muss beachtet werden? Was kann ich tun? Sie erfahren, was ein Normbereich ist und wie aussagekräftig Laborwerte überhaupt sind.

Ein Kapitel „Mein Körper“ soll Grundwissen über körperliche Vorgänge vermitteln, überzeugt aber in seiner Darstellung nicht so recht. In die Besprechung der Laborwerte eingestreute Begleittexte wie „Weißes Blutbild“ oder „Was ist ein Enzym?“ bieten interessante Informationen und helfen, Laborwerte und ihre Bedeutung für Körperfunktionen einzuordnen. Sie sind jedoch ungünstig platziert. Alles in allem ein nützliches Nachschlagewerk. In „Meine Laborwerte“ können Sie vieles nachlesen, was Ihnen Ihr Hausarzt oder Ihre Hausärztin mehr oder weniger verständlich erläutert hat.

Claudia-Viktoria Schwörer (2014) Meine Laborwerte. Berlin: Stiftung Warentest, 144 Seiten, 9,90 €



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