Ausgabe Nr. 6 Dez. 2006

Verhütung und Behandlung von Durchfall
Immer häufiger bieten Ärzte sogenannte „Individuelle Gesundheits-Leistungen“ – kurz IGeL – an. Diese Untersuchungen oder Behandlungen erstatten die gesetzlichen Krankenkassen nicht. Der medizinische Nutzen solcher Angebote ist oft fragwürdig.
Me-too-Präparate Scheininnovationen, Einsparpotenzial
Immer häufiger bieten Ärzte sogenannte „Individuelle Gesundheits-Leistungen“ – kurz IGeL – an. Diese Untersuchungen oder Behandlungen erstatten die gesetzlichen Krankenkassen nicht. Der medizinische Nutzen solcher Angebote ist oft fragwürdig.
Werbung - Aufgepasst!
Werbung in der Bahn: Prostagutt®
Schwermetalle in Produkten aus dem Internet
Wer Nahrungsergänzungsmittel über das Internet kauft, geht ein hohes Gesundheitsrisiko ein. Sie können bedenkliche Inhaltsstoffe enthalten, die nicht deklariert sind. Das tatsächliche Ausmaß solcher betrügerischen Angebote ist nicht überschaubar.
Anabolika in Muskelaufbaupräparaten versteckt
Die deutsche Arzneimittelbehörde BfArM warnt vor der Einnahme so genannter Muskelaufbaupräparate. Diese können gefährliche Anabolika enthalten.
Arzneimittel nicht ins Klo
Viele Bürger entsorgen nicht verbrauchte Medikamente ins Klo. Eine Umfrage ergab, dass vor allem flüssige Arzneimittel häufig in die Toilette geschüttet werden. Wir empfehlen eine Entsorgung über die Apotheke.
Preisvergleich von Arzneimitteln Elektrolyte bei Durchfall
Seit 1978 empfehlen die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) zur Behandlung von Durchfallerkrankungen jeder Ursache Elektrolytlösungen. Sie sollen Schäden durch zu großen Flüssigkeitsverlust verhindern.
Pharmakonzern gründet Patientenorganisation
Eine europaweite Organisation will sich für gerechten Zugang zu Krebsmedikamenten einsetzen. Es bestehen jedoch Zweifel, ob das Projekt wirklich vorrangig den Patienten dienen soll. „Cancer United“ wird komplett vom Pharmakonzern Roche finanziert.
Vorhofflimmern Vermeidung von Blutgerinnseln
Dürfen Diuretika zur Blutdrucksenkung eingesetzt werden? Oder erhöht die Entwässerung das Risiko der Gerinnsel-Bildung im Vorhof?
Indizien für Quacksalberei
Falsche Versprechungen besser erkennenVitamine gegen Schwerhörigkeit? Weiter essen wie bisher und dennoch abnehmen? Manchmal klingt Werbung zu gut, um wahr zu sein. Schenken Sie Werbebotschaften keinen Glauben, seien Sie skeptisch. Auf zehn Punkte sollten Sie besonders achten.
Insulin Erstattung durch Krankenkassen
Für teure Kunstinsuline (Insulinanaloga) dürfen in der Regel keine Kassenrezepte ausgestellt werden. Diese Mittel gegen Diabetes (Zuckerkrankheit) gelten als unwirtschaftlich, weil sie nicht besser wirken als die üblichen, günstigeren Insuline.
Ärzte-Initiative Raucherhilfe
Im Sommer berichteten wir in der Rubrik „Werbung – Aufgepasst“ (GPSP 4/2006, S.”¯3) über die von Prof. Klör gegründete Ärzte-Initiative Raucherhilfe (AIR), die enge Beziehungen zu Pfizer pflegt. Wie stark die Industrie bei AIR mitspielt, macht ein GPSP zugespieltes Schreiben deutlich.
Apotheke Notfalldienst per SMS erfragen
Manchmal kann es langwierig und schwierig sein, die nächstgelegene Apotheke mit Notfalldienst heraus­­­­zufinden. Handybesitzer haben es da jetzt leichter.
Editorial: Dr. Christian Wagner-Ahlfs
Ab in die Sonne: Der Winter ist für viele Menschen Reisezeit. Nicht nur Wintersport ist angesagt, oft wird der Sonnenhunger mit Fernreisen gestillt. Durchfall kann einem da so manchen Tag vermiesen.