Ausgabe Nr. 5 Sept./Okt.2012

Nachwirkungen: DrEd: Internetdoktor im Schnelltest
Im Januarheft hatte GPSP (1/2012) über die Internetfirma DrEd.com berichtet, die Ende 2011 in London aus der Taufe gehoben wurde.
Darmkrebs früh erkennen
In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 70.000 Menschen an Dickdarmkrebs (Kolonkarzinom), mehr als die Hälfte davon jenseits des 70. Lebensjahres.
Bepanthen®
In unserer Serie über die meistverkauften Medikamente in Deutschland stellen wir Ihnen nun Platz 4 vor. Die Bepanthen® Wund- und Heilsalbe gibt es seit mehr als 60 Jahren.
Glosse: Ansichtssache
Am 22. August titelte die Financial Times Deutschland „Experiment gescheitert. Die AOK Niedersachsen will ihre gesamten Schizophrenie-Patienten in die Obhut einer Pharmafirma geben.
Aufgefrischt: Blei in Ayurveda-Produkten
Die Ayurveda (übersetzt: „Lebenswissenschaft“)-Heilkunde ist die wohl älteste traditionelle Behandlungsstrategie der Welt. Sie ist eng mit Kultur und Religion Indiens verbunden.
Süßholz – Leckerei oder Medikament? Arzneipflanze des Jahres 2012
Die Wurzel der Süßholzstaude wird seit der Antike medizinisch verwendet, in unseren Breiten etwa seit dem Mittelalter. Nützlich soll sie vor allem gegen Erkrankungen der Atemwege und des Magens sein.
Kurz und knapp: Bindehautentzündung Antibiotika sind kein Muss
Wenn das Auge juckt, gerötet ist und die Lider verkleben, spricht das für eine Bindehautentzündung. Die wird heutzutage viel zu rasch mit einem Antibiotikum behandelt.
Kurz und knapp: Hörsturz-IGeL So sparen Sie 2.000 €
Höchst unangenehm ist es, wenn man plötzlich auf einem Ohr nicht mehr hört und sich Schwindel, Übelkeit und Ohrgeräusche (Tinnitus) einstellen. Das alles kann bei einem Hörsturz passieren.
Kurz und knapp: Anabolika Angriff auf die Leber
Manche jungen Männer, die unbedingt ihr Erscheinungsbild aufbessern wollen, greifen zu sogenannten Muskelaufbaupräparaten (Anabolika).
Kurz und knapp: Vom Markt Nasenspray gegen Osteoporose
Im Alter nimmt die Knochendichte ab, individuell unterschiedlich stark und bei Frauen – insbesondere nach den Wechseljahren – meist mehr als bei Männern.
Kurz und kanpp: Zigaretten Abschreckung mit Bildern
Kanada und Brasilien waren die ersten Nationen, die Tabakkonzerne zwangen, abschreckende Bilder auf ihre Zigarettenschachteln zu drucken. Längst sind Länder wie Mauritius und Ägypten mit von der Partie.
Schizophrenie Musizieren als Therapie tut gut
Schizophrenie-Kranken helfen die üblichen Medikamente oft nicht ausreichend.
Mit Eigenblut gegen Kniearthrose Macht Orthokin® den Knorpel fit?
Viele Menschen mit schmerzhaften Kniearthrosen erhoffen sich Linderung durch Spritzen ins Kniegelenk. Bei solchen Injektionen mit Orthokin® wird dazu eigenes Blut des Behandelten verwendet – eine Methode mit zweifelhafter Wirkung.
Nachgefragt: Hebammen Gebären braucht gute Begleitung
Wird ein Kind geboren, muss in Deutschland eine Hebamme1 dabei sein. Auch während der Schwangerschaft und im Wochenbett sind sie erfahrene Expertinnen.
Betäubende Emla® Creme Gefährliche Haarentfernung
Viele Menschen möchten hier und da unliebsamen Haarwuchs entfernen. Manche bevorzugen kurzzeitig wirkende Methoden, greifen zum Rasierer oder zur Enthaarungscreme.
EU: Desinformation gestoppt
Fast vier Jahre wurde in der EU heftig diskutiert, ob die Pharmaindustrie selbst Patienten und Patientinnen über rezeptpflichtige Arzneimittel informieren darf.
Gepanschtes: Tod aus dem Internet
Gleich zweimal innerhalb von drei Monaten warnte die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA vor einem angeblich natürlichen Nahrungsergänzungsmittel, das gegen Muskel- und Gelenkschmerzen verkauft wurde.
Leserbrief: Haar-Nahrung
Was hat es mit Juvel-5 h-direkt Nahrungsergänzung für die Haare auf sich?
Werbung - Aufgepasst! Pharmafirmen im Kindergarten
Die Zeitschrift "ü3" liegt in Kindergärten aus und wirbt mit Slogan "Informierte Eltern. Gesunde Kinder". Der Haken: Sie wird von Arzneimittelherstellern finfanziert und kostenlos über Kinderärzte und Kindertagesstätten verbreitet.
Editorial: Prof. Dr. Bernd Mühlbauer
mit der Gesundheit lässt sich bekanntlich gut Geld verdienen. Dies gilt besonders, wenn es sich um chronische Krankheiten wie die schmerzhafte Kniegelenksarthrose