Ausgabe Nr. 5 Sept./Okt. 2011

Echinacea gegen Erkältungen Eine endlose Geschichte...
Der Sonnenhut hat es bis nach Hollywood geschafft. In Woody Allens Komödie „Celebrity“ rettet eine Packung Echinacea ein Topmodel vor einer für ihre Karriere verhängnisvollen Erkältung.
Aknetabletten mit Isotretinoin Gefahr von Selbsttötungen
Bei besonders schwerer Akne verschreiben Ärzte Isotretinoin-Tabletten. Bereits Ende der 1980er Jahre sorgte die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA dafür, dass aus den Produktinformationen Risiken wie Depression und Selbsttötung klar hervorgehen.
Galgant – Wurzelstock mit Heilwirkung?
Es gibt wenig im Bereich der Pflanzenheilkunde, wofür Hildegard von Bingen nicht herhalten muss.
Direktmarketing Gesundheitspillen von der Nachbarin?
Wer kommt bei dem Gesundheitstipp einer Bekannten schon auf die Idee, es könnte sich um Werbung handeln?
Glosse: Wunschkind mit Gräfin
Dass Nachwuchs sich immer zum falschen Zeitpunkt ankündigt, war das Leid früherer Generationen. Er kam ungewollt, wenn das Geld knapp war, oder es gab bereits genug hungrige Mäuler.
Kurz und knapp: Enthaarungscreme Nicht großfl ächig auftragen
Blanke Haut ist angesagt, weshalb immer mehr Menschen große Körperpartien und auch besonders empfindliche Stellen mit Enthaarungscreme bearbeiten.
Kurz und knapp: Privatsphäre schützen Psychische Probleme auf Facebook und Co.
Einerseits hat es viele Vorteile, wenn sich Menschen über psychische Probleme auch im Internet austauschen können.
Kurz und knapp: Gummihandschuhe Manche sind riskant
Wer in der Reinigungsbranche arbeitet oder im Haushalt seine Hände vor Putzmitteln schützen muss, tut gut daran, nicht die anschmiegsamen und billigen Einmalhandschuhe aus Naturlatex zu benutzen.
Kurz und knapp: Lungenembolie Viel sitzen erhöht das Risiko
Ein Blutgerinnsel, das meist in den tief unter der Haut liegenden Beinvenen oder den Beckenvenen entsteht, kann leicht mit dem Blutfluss in die Lunge gespült werden und dort Blutgefäße verstopfen.
Kurz und knapp: Babypuder Bedrohliche Atembeschwerden
Noch immer verwenden Eltern Babypuder zur Hautpflege im Windelbereich. Dabei reichen feuchtigkeitsbindende Pasten wie Zinkpaste völlig aus, um die Haut trocken zu halten und Entzündungen vorzubeugen.
Kurz und knapp: Brustkrebsscreening Weniger nützlich als erwartet
In vielen europäischen Staaten sind in den vergangenen 20 Jahren weniger Frauen an Brustkrebs gestorben als zuvor. Das liegt aber offenbar nicht an der Einführung von Screening- Programmen mittels Mammographie.
Kurz und knapp: Wasserpfeifen Schädliche Feuchthaltemittel
Wasserpfeifen sind in Mode. Unschädlich sind sie nicht. Im Rauch wurden Schadstoffe wie das Atemgift Kohlenmonoxyd (Kopfschmerzen, Schwindel) und tabakspezifische Nitrosamine (Krebsverursacher) nachgewiesen.
Schädigt Umckaloabo® die Leber? Fehlinformationen des Anbieters
Ob das pflanzliche Präparat Umckaloabo® wirklich gegen Bronchitis wirkt, steht infrage. Die Unschädlichkeit für die Leber auch.
Brustimplantate Weniger haltbar als erwünscht
Weltweit haben fünf bis zehn Millionen Frauen Brustimplantate. Meistens sind sie mit Silikongel gefüllt.
Nachgefragt: Arzneimittel: Risiken im Alter mindern
Ein Drittel der Bevölkerung Deutschlands ist älter als 65 Jahre. Dieses Drittel erhält etwa zwei Drittel aller verordneten Medikamente.
HIV mit Medikamenten vorbeugen?
Weltweit leiden viele Menschen an HIV-Infektionen und noch immer sterben Tausende an Aids, besonders in Entwicklungsländern.
Gepanschtes: Mit krimineller Energie
Seit Jahren berichtet GPSP über gefälschte und gepanschte Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel.
Leserbriefe: Osteoporose
Es gibt sehr wohl gute Evidenz, dass bei Osteoporose und weiteren Risikofaktoren wie Alter auch ohne bereits eingetretene Frakturen ein erheblicher Nutzen durch Therapie
Leserbriefe: Grünes Rezept
„Ich gehöre zu den kritischen Apothekern, die es nicht nötig haben, nutzlose Arzneimittel anzupreisen. Der Artikel zum Grünen Rezept schießt aber weit über das Ziel hinaus.
Werbung - Aufgepasst! Wartezimmer-Fernsehen
Wartezimmer Fernsehen Das ist in Mode: Im Wartezimmer der Arztpraxis läuft ein Fernseher, der mit buntem Mix die Wartezeit erträglicher machen soll.
Editorial: Wolfgang Becker-Brüser
Wieder einmal müssen wir auf Probleme mit Arzneimitteln und anderen Produkten aufmerksam machen, über die Anbieter meist gar nicht, nicht ausreichend oder sogar falsch informieren.