Ausgabe Nr. 4 Juli/August 2013

Editorial: Dr. Dietrich von Herrath
persönliche Entscheidungen treffen wir meistens nach eigenen Interessen und Möglichkeiten, häufig haben wir die Qual der Wahl. Völlig anders ist die Situation, wenn die Entscheidung fachkundiger Information und Hilfe bedarf und deshalb gemeinsam mit anderen zu treffen ist.
Gelée Royale
Mit Gelée Royale füttern Arbeitsbienen diejenigen Bienenlarven, aus denen Königinnen werden sollen. Kein Wunder, dass sich das „Königliche Gelee“ gut vermarkten lässt.
GeloProsed® Fortsetzung: Dasselbe in Grün
Nicht alles was Grün ist, kommt aus der Natur. Darüber haben wir in GPSP (1/2013, S. 9) am Beispiel von Otriven® Sinuspray berichtet.
Psychische Erkrankungen Die Macht der Definition
Um Patienten gut zu behandeln, müssen Ärztinnen und Ärzte die Beschwerden und Symptome ihrer Patienten korrekt einordnen, also die richtige Diagnose stellen.
Chronische Prostataentzündung Wenn’s beim Manne zwickt
Entzündungen im Bereich der Harnwege und Geschlechtsorgane kommen bei Männern immer wieder mal vor, nicht nur bei Frauen (GPSP 2/2011 S. 12 und 1/2012 S. 3).
Bestseller Nr. 9 + 10 ASS-Ratiopharm® und Aspirin®
Sieben der zehn meist verkauften Arzneimittel lindern Schmerzen. ASS-Ratiopharm® und Aspirin® stehen auf Rang 9 und 10 der Arzneimittelbestsellerliste.
Medikamente und trotzdem tauchen? Manche Arzneien mindern die Tauchtauglichkeit
Die Frage, ob sich Arzneimittel und Tauchsport vertragen, müssen sich nicht nur Taucher stellen, die regelmäßig Medikamente benötigen – und das ist immerhin jede fünfte Taucherin und jeder siebte Taucher.
Nachtkerzenöl Gegen Hauterkrankungen?
Der Leidensdruck bei chronischen Ekzemen ist groß. Der quälende Juckreiz stresst. Salben und Cremes mit Glukokortikoiden helfen zwar, schädigen mit der Zeit jedoch die Haut, die durch das „Kortison“ häufig dünner und verletzlicher wird.
Kurz und knapp: Hausgeburten
Eigentlich ist das keine Frage: Wenn die Schwangerschaft bisher problemlos verlief, das Ungeborene gut liegt und Komplikationen nicht zu erwarten sind, ist es schöner, ein Baby zu Hause zu gebären – oder in einer vertrauten Hebammenpraxis – als in der fremden Atmosphäre einer Klink.
Kurz und knapp: Tätowiermittel
Sommer und Urlaub, das ist bisweilen mit der Idee verbunden sich als Körperschmuck ein Tattoo stechen zu lassen. Das kann gefährlich sein. Denn viele Tätowiermittel enthalten Nickel – und Nickel ist ein besonders problematischer Stoff.
Kurz und knapp: Stillen ist mehr als sättigen
So deutlich hat sich die Nationale Stillkommission am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) bisher selten positioniert: „Stillen bedeutet mehr als Ihrem Kind die beste und gesündeste Nahrung zu geben.
Kurz und knapp: Es ist nicht alles Gold, was glänzt
Initiativen wie die Cochrane Collaboration sind Gold wert, denn sie wollen das verfügbare Wissen zu medizinischen Themen auf Basis zuverlässiger Studien systematisch auswerten (GPSP 6/2013, S. 19).
Kurz und knapp: Kontrastmittel im Wasser
Gadolinium wird bei der Magnetresonanztomographie (MRT) als Kontrastmittel verwendet. Nach der Untersuchung wird es mit dem Urin wieder aus dem Körper ausgeschieden, aber auf Umwegen4 gelangt es wieder hinein – mit dem Trinkwasser.
Buchtipp: "Risiko"
Gerd Gigerenzer ist Psychologe und Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. Was ihn seit Jahren umtreibt, ist die Frage, wie wir mit Zahlen umgehen, wie wir sie benutzen und (miss)interpretieren, wie Vernunft und Bauchgefühle unsere Entscheidungsprozesse bestimmen.
Fumaderm® gegen Schuppenflechte Viel verwendet, aber riskant
Vor mehr als 50 Jahren berichtete ein deutscher Chemiker, dass er seine Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris) erfolgreich mit Fumarsäure behandelt hat.
Glosse: Jede Menge Auftraggeber
Irgendwie können sie einem leidtun, die Ärztinnen und Ärzte. All die ansprechenden Mitbringsel von Tagungen oder so genannten Fortbildungsveranstaltungen sind einerseits erlaubt, anderseits werden sie ihnen von kritischen Kollegen madig gemacht.
Nachgefragt: Schlechte Nierenwerte
Die bohnenförmigen, faustgroßen Nieren liegen links und rechts der Lendenwirbelsäule. Sie bilden den Urin (Harn), der dann über die Harnleiter in die Blase gelangt.
Mehr Durchblick – mehr Sicherheit für Sie
Rund die Hälfte aller Medikamentenstudien werden nie veröffentlicht.1 Und was an Ergebnissen veröffentlicht wird, wird oft schöngeredet. Arzneimittelhersteller haben wenig Interesse an Transparenz. Deshalb brauchen wir Gesetze, damit die „vergessenen“ Daten ans Licht kommen.
Leserbriefe: Basium Nahrungsergänzung
Was können Sie über das Nahrungsergänzungsmittel BASIUM von der Firma Vitality Nutritionals (USA) sagen? Am meisten interessiert, ob noch andere Stoffe eingemischt sein könnten, wie Sie ja bei vielen anderen immer wieder darstellen.
Leserbriefe: Heuschnupfen
Seit Jahren nehme ich gegen meinen Heuschnupfen Aerius®. Warum ist es, obwohl schon einigermaßen lange auf dem Markt, immer noch verschreibungspflichtig? Ich habe das Gefühl, es würde mich weniger schläfrig machen, deshalb würde ich ungerne auf ein anderes Präparat umsteigen.
Leserbriefe: Diabetes
Den Artikel zum Diabetes Typ 2 (GPSP 2/2013 S. 19) fand ich ziemlich interessant. Leider sind Sie auf eine für mich wichtige Fragestellung überhaupt nicht eingegangen: Kann früherer übermäßiger Konsum von Süßigkeiten auch Diabetes Typ 2 hervorrufen?
Gelbfieberimpfung schützt lebenslang
Die Viruserkrankung Gelbfieber wird durch Stechmücken übertragen. Sie kann bei schwerem Verlauf tödlich enden.
Aufgefrischt: Mit Ginkgo gegen Ohrgeräusche?
Die Firma Schwabe verkauft seit 50 Jahren Tebonin®, ein Präparat, das einen Extrakt aus den Blättern des Ginkgobaumes enthält.
Gepanschtes: Die Spitze des Eisbergs
Viele Arzneimittel, die das Abnehmen erleichtern sollten, mussten in den vergangenen Jahrzehnten bald nach der Zulassung und Markteinführung wieder aus dem Handel gezogen werden. Am häufigsten geschah dies, weil die Präparate das Herz-Kreislaufsystem schädigten.
Werbung - Aufgepasst! Zweifelhafte Termin-Erinnerung
Zweifelhafte Termin-Erinnerung Rennie
Kurz und knapp: Vitamin-D-Spiegel - Bei Schilddrüsendiagnostik mitmessen
Wenn es Gründe gibt, Ihre Schilddrüsenfunktion zu überprüfen, kann es sein, dass der Vitamin-D-Gehalt des Blutplasmas gleich mitbestimmt wird. Das ist jedoch selten sinnvoll und oft nur eine weitere Möglichkeit, Laborleistungen abzurechnen.