Ausgabe Nr. 4 Juli/August 2012

Leitungswasser Brauchen wir Wasserfilter?
Hersteller von Wasserfiltern lassen uns glauben, unser Leitungswasser sei miserabel, und bieten teure Filtersysteme für Trinkwasser an.
Kurskorrektur bei der EFSA?
Lange wurde toleriert, dass in der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) an wichtigen Schaltstellen Personen mitentscheiden, die eng mit der Lebensmittelindustrie, der Agrochemiebranche oder mit Gentechnikfirmen verbandelt sind.
Voltaren®
Voltaren® mit dem Wirkstoff Diclofenac ist ein Klassiker unter den Schmerz- und Rheumamitteln. Mit 17,5 Millionen Packungen nimmt es Rang 3 der meist verkauften Arzneimittel ein.
Aufgefrischt: Pfusch bei Brustimplantaten
Die französische Firma PIP hat jahrelang Brustimplantate mit minderwertigem Silikon verkauft (GPSP 1/2012, S. 14). Was sind die Folgen für betroffene Frauen?
In eigener Sache: Neue Abopreise ab 2013
Liebe Leserin, lieber Leser, Gute Pillen – Schlechte Pillen soll noch besser werden. Im nächsten Jahr bekommt das Heft deutlich mehr Seiten und eine neue Gestaltung. Das heißt mehr Informationen und bessere Lesbarkeit.
Tattoofarben Keine Zulassungspflicht
Mindestens jeder zehnte Deutsche läuft mit einem Tattoo herum, unter den 14- bis 34-Jährigen ist es sogar jeder Vierte.
Kurz und knapp: Klein aber fein
Die Entscheidung für oder gegen die Teilnahme am Mammographie- Screening fällt vielen Frauen nicht leicht. Lohnt sich die Früherkennungsmaßnahme wirklich?
Kurz und knapp: Verzicht ist selten nötig
Beim Sex, speziell beim Orgasmus, steigen Herzfrequenz und Blutdruck kurzzeitig an – jedoch meist nur für wenige Sekunden und außerdem überschreitet der Puls nur selten 130 pro Minute.
Kurz und knapp: Doppelt gut
Jugendliche kommen vom Tabak besser wieder los, wenn übliche Entwöhnungsprogramme mit einer Sportberatung verbunden werden, die zum Fitnesstraining anregt. Das gilt insbesondere für Jungs unter 20 Jahren, die aufhören wollen zu rauchen.
Kurz und knapp: Herzschrittmacher und ICD
Implantierte Herzschrittmacher und Defibrillatoren (ICD) geben elektrische Impulse ab. Diese sollen einen regelmäßigen und normal schnellen Herzschlag gewährleisten oder – wie beim ICD –Kammerflimmern durch einen Stromstoß beenden.
Kurz und knapp: Essstörungen
Von 100 Frauen leiden sechs unter einer Essstörung, bei Männern sind es ein bis zwei von 100, besagt eine Studie der Universität Leipzig.
Darmkrebs Geringeres Risiko durch Ballaststoffe?
Jedes Jahr erkrankt von Tausend Menschen je einer neu an Darmkrebs. Damit handelt es sich um die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland.
Buchtipp: Besser hören
So mancher, der schlecht hört, spricht nicht gern darüber. Der Besuch bei einem Arzt, bei einer Ärztin oder in einem Fachgeschäft für Hörgeräteakustik wird oft lange hinausgezögert.
Botox® gegen Migräne
Nur wenige Arzneimittel haben so unterschiedliche Anwendungsgebiete wie das Nervengift Botulinumtoxin.
Nachgefragt: MEZIS: Es geht auch anders
Die Anbieter von Arzneimitteln beeinflussen ärztliche Therapieentscheidungen, wo sie nur können. Die Ärzteorganisation „Mein Essen zahl ich selbst“ (MEZIS) wehrt sich dagegen.
Glosse: Oben fast ohne
„Androgenetische Alopezie“ – wieder so ein medizinischer Fachbegriff, der nach böser Krankheit klingt und nach Heilung vom Übel schreit.
Fehlerhafter Adrenalin-Injektor
Produktionsfehler kommen vor. Bei Notfallmedikamenten, wie jetzt beim Adrenalin-Autoinjektor Anapen®, können sie dramatische Folgen haben.
Gepanschtes: Checkliste für den Online-Einkauf
Kürzlich hat das Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker (Eschborn) „Schlankheitsmittel“ aus dem Internet gekauft und untersucht.
Leserbrief: Keine Diabetiker-Lebensmittel mehr?
Dass Sie kaum noch spezielle Lebensmittel für Diabetiker finden, liegt an einem Gesetz vom 24. 9. 2010.
Werbung - Aufgepasst! Werbung für Werbung
In Fachzeitschriften für Apotheker weisen Arzneimittelhersteller in Annoncen häufig auf ihre aktuellen Werbekampagnen in einflussreichen Medien hin.
Sonosan®: Klage gegen GPSP zurückgezogen
Unser Artikel zu Sonosan® hatte ein unerwartetes Echo.
Editorial: Dr. Christian Wagner-Ahlfs
die rege Beteiligung an unserer Leserumfrage hat uns sehr gefreut. Das vielfach ausgesprochene Lob natürlich auch.